Skate- und Bikepark im Haupt- und Finanzausschuss
„Unbefriedigende Situation“ ändern

Lüdinghausen -

Gleich zwei Anträge für die Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 9. Februar beschäftigen sich mit dem Skate- und Bikepark am Klutensee-Bad. Dort sollen endlich die sprichwörtlichen Nägel mit Köpfen gemacht werden.

Mittwoch, 03.02.2021, 12:00 Uhr
Aus dem Skate- und Bikepark soll jetzt endlich etwas werden..
Aus dem Skate- und Bikepark soll jetzt endlich etwas werden.. Foto: Matthias Ahlke

Die Parteien in der Stadt haben die Jugend als Zielgruppe entdeckt. Endlich – könnten weniger wohlmeinende Beobachter des politischen Betriebs sagen. So beschäftigen sich die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses in ihrer Sitzung am Dienstag (9. Februar) gleich mit zwei Anträgen in Sachen Skate- und Bikepark. Einer kommt von der FDP , den anderen haben die Grünen eingebracht. Dass die Kommunalpolitiker dieses Thema schon deutlich länger auf dem Schirm haben, macht ein Blick zurück deutlich. Dieses Projekt haben Rat und Ausschüsse schon seit längerer Zeit im Visier.

Einen entsprechenden Planungsauftrag hat die Politik der Verwaltung schon im Dezember 2018 erteilt. Knapp zehn Monate später musste diese auf Nachfrage der SPD zugeben, man sei noch auf der Suche nach einem geeigneten Standort. Im Dezember desselben Jahres schließlich gab der Bauausschuss grünes Licht für die Anlage eines Bikeparks auf dem Bolzplatz in unmittelbarer Nachbarschaft des Klutensee-Bades. Für die Ansiedlung eines Skateparks favorisierte die Verwaltung einen Standort „im östlichen Stadtgebiet“. Ein wenig voreilig – so zumindest die heutige Sicht – frohlockte die CDU auf ihrer Facebook-Seite am 28. Januar vergangenen Jahres: „Bikepark kommt in diesem Jahr“. Denn: Es ist ist nichts passiert.

Und so stellt FDP-Fraktionssprecher Gregor Schäfer im aktuellen Antrag auch ein wenig resigniert fest: „Skater und Biker warten weiter auf die versprochene Anlage.“ Und so beantragt seine Partei, entsprechende Mittel in den Haushalt 2021 einzustellen. Die Verwaltung will dafür 30 000 Euro einplanen. Die Liberalen verweisen zudem auf „zahlreiche Fördertöpfe auch für den Breitensport“. Die Grünen verfolgen das Ziel einer „inklusiven Rollsportanlage. Mit dieser Initiative solle sich „die unbefriedigende Situation“ ändern.

 

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