Bebauungsplan „Nottengartenweg-Süd“
8300 Quadratmeter zusätzliche Fläche für Wohnbebauung

Lüdinghausen -

Nicht nur das Areal der ehemaligen Astrid-Lindgren-Schule soll bebaut werden, sondern auch eine angrenzende städtische Fläche soll für Wohnbebauung ausgewiesen werden. Darüber berät am 9. Februar der Haupt- und Finanzausschuss.

Freitag, 05.02.2021, 06:00 Uhr
8300 Quadratmeter umfasst die Fläche im Anschluss an das Gelände der ehemaligen Astrid-Lindgren-Schule, die zusätzlich zur Wohnbebauung genutzt werden soll.
8300 Quadratmeter umfasst die Fläche im Anschluss an das Gelände der ehemaligen Astrid-Lindgren-Schule, die zusätzlich zur Wohnbebauung genutzt werden soll. Foto: Peter Werth

Im Sommer 2019 ist die Astrid-Lindgren-Schule nach Nottuln umgezogen. Die Fläche der Förderschule umfasst rund 7200 Quadratmeter und ist im Eigentum des Kreises Coesfeld. Der beabsichtigt dort Geschosswohnungsbauten – vornehmlich geförderten Wohnungsbau – sowie eine Kindertageseinrichtung umzusetzen ( WN berichteten).

Unmittelbar angrenzend an das Areal befindet sich eine städtische (Grün-)Fläche. Diese ist etwa 8300 Quadratmeter groß. Sie soll nach den Vorstellungen der Verwaltung ebenfalls für wohnbauliche Zwecke genutzt werden. Mit einer entsprechenden Ausweitung des Bebauungsplans „Nottengartenweg-Süd“ wird sich der Haupt- und Finanzausschuss am Dienstag (9. Fe­bruar) beschäftigen. Dort könnten Wohngrundstücke mit Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäusern entstehen, heißt es in der Vorlage der Verwaltung.

Bevor aus all diesen Plänen jedoch Realität werden kann, müssen auf dem gesamten Gelände diverse Altlasten entsorgt werden. Denn beide Flächen waren in den 1950er Teil einer sogenannten „Bürgermeisterdeponie“. Die Kosten für die Sanierung der kreiseigenen Fläche werden auf 1,4 Millionen Euro beziffert. Dafür hat der Kreis beim Land NRW eine Förderung beantragt.

Die Stadt Lüdinghausen will für die Untersuchung der eigenen Fläche ein Fachbüro beauftragen, das schließlich über die Bodenbelastung Auskunft geben soll. Die damalige Deponie wurden unter anderem mit Siedlungsabfällen befüllt – darunter beispielsweise Ziegel, Keramik, Kunststoffe, aber auch Schlacke, Asche und Teerreste.

Der öffentliche Teil der Ausschusssitzung am Dienstag (9. Februar) beginnt um 18 Uhr in der Aula des St.-Antonius-Gymnasiums. In den Räumlichkeiten herrscht während der Sitzung Maskenpflicht.

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