Zwischenfazit zum Lernen auf Distanz
Schülern fehlt die tägliche Routine

Lüdinghausen -

Small Talk über den Chat der Lernplattform und ein spürbares Aufblühen in der Notbetreuung. Kindern im Distanzunterricht fehlt derzeit der Austausch mit den Mitschülern, so die Beobachtungen der örtlichen Schulleiter. Manchmal führen fehlende soziale Kontakte sogar zu kleinen Durchhängern im Lockdown. Von Ann-Christin Frank
Freitag, 05.02.2021, 13:05 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 05.02.2021, 13:05 Uhr
Gedankenverloren im Motivationsloch: Vielen Kindern fehlt beim Homeschooling derzeit der persönliche Kontakt zu ihren Mitschülern, das beobachten die Schulleiter der örtlichen Schulen.
Gedankenverloren im Motivationsloch: Vielen Kindern fehlt beim Homeschooling derzeit der persönliche Kontakt zu ihren Mitschülern, das beobachten die Schulleiter der örtlichen Schulen. Foto: colourbox

Seit den Weihnachtsferien sind Schüler im Distanzunterricht – hier und da ergeben sich über eine so lange Durststrecke auch mal kleine Durchhänger – obwohl die Schulleiter der Grund- und weiterführenden Schulen nur lobende Worte für die Leistungen der Kinder und Jugendlichen haben.

„Den Kindern fehlt einfach das Köpfezusammenstecken und das gemeinsame Tuscheln“, so Tanja Grewes Beobachtungen. Als Schulleiterin der Ludgerischule beobachtet sie, dass immer mehr Kinder vom Lernen zu Hause in die betreuten Kleingruppen vor Ort wechseln. „Die Kinder, die neu hinzukommen, blühen in der Gemeinschaft – trotz des räumlichen Abstands zueinander – förmlich auf.“

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