Lüdinghausen nimmt an Städte-Challenge „Wattbewerb“ teil
Erneuerbare Energien fördern

Lüdinghausen -

„Dieser Wettstreit ist eine unkonventionelle Idee, um den Ausbau von Photovoltaik zu fördern“, findet Bürgermeister Ansgar Mertens und deswegen nimmt Lüdinghausen beim „Wattbewerb“ teil. Und der hat nichts mit der norddeutschen Küste zu tun.

Donnerstag, 11.02.2021, 12:21 Uhr aktualisiert: 11.02.2021, 12:30 Uhr
Bürgermeister Ansgar Mertens setzt sich mit der Teilnahme am „Wattbewerb“ für mehr Photovoltaik-Leistung in Lüdinghausen ein. Auf dem Dach des Biologischen Zentrums wird bereits seit vielen Jahren „grüner Strom“ mit einer PV-Anlage produziert.
Bürgermeister Ansgar Mertens setzt sich mit der Teilnahme am „Wattbewerb“ für mehr Photovoltaik-Leistung in Lüdinghausen ein. Auf dem Dach des Biologischen Zentrums wird bereits seit vielen Jahren „grüner Strom“ mit einer PV-Anlage produziert. Foto: Stadt Lüdinghausen

Lüdinghausen nimmt an der Städte-Challenge „Wattbewerb“ teil. Bei diesem bundesweiten Wettstreit geht es darum, welche Stadt im Jahr 2021 am meisten Photovoltaik-Leistung zubaut. Der „Wattbewerb“ wird mit Unterstützung der Organisationen „ Fridays for Future Germany“ und „Parents for Future Germany“ unter der Schirmherrschaft des Bundeswirtschaftsministeriums veranstaltet.

„Dieser Wettstreit ist eine unkonventionelle Idee, um den Ausbau von Photovoltaik zu fördern“, wird Bürgermeister Ansgar Mertens in einer Pressemitteilung zitiert. „Mit unserer Teilnahme wollen wir auf die Bedeutung von erneuerbaren Energien hinweisen und möglichst viele Bürgerinnen und Bürger dafür gewinnen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. PV-Anlagen sind bei der Bevölkerung schon lange eine akzeptierte Art der Stromerzeugung aus regenerativen Energiequellen, die wir gerne noch weiter vorantreiben möchten.“

Mertens hofft, dass sich möglichst viele Städte auch im Kreis Coesfeld am „Wattbewerb“ beteiligen, um größtmögliche Aufmerksamkeit zu erreichen. „Das Thema Klimaschutz ist leider während der Corona-Pandemie ins Hintertreffen geraten“, so Mertens. „Mir ist es allerdings wichtig, möglichst viel öffentliches Interesse zu wecken, denn der Klimawandel ist eine Herausforderung, der wir nur gemeinsam und mit dem Einsatz jedes Einzelnen begegnen können.“

Die Stadt beabsichtige, in den kommenden drei Jahren klimaschützende Investitionen mit einer Summe von jährlich 50 000 Euro zu fördern. „Wir bereiten zurzeit die entsprechenden Richtlinien vor. Der Ausbau von PV-Anlagen im Rahmen dieses Förderprogramms trägt dann sicher zu einem guten Ergebnis im „Photovoltaik-,Wattbewerb‘ bei“, so Mertens abschließend.

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