Bürgermeister bedankt sich für Engagement
Feuerwehr fährt 267 Einsätze

Lüdinghausen -

„Ohne unsere Feuerwehr würde unsere Gemeinschaft nicht funktionieren“, sagt Bürgermeister Ansgar Mertens anlässlich des europäischen Tags des Notrufs am 11. Februar. Das Datum wurde bewusst gewählt und lässt auf die Rufnummer 112 schließen, sie sichtbarer und ihre Vorteile bekannter machen.

Freitag, 12.02.2021, 06:06 Uhr aktualisiert: 12.02.2021, 06:11 Uhr
Mario Mentel (l.), stellvertretender Jugendfeuerwehrwart, und der stellvertretende Wehrführer Klaus Hesselmann wurden zusammen mit ihren Kameraden zu vielen Einsätzen gerufen.
Mario Mentel (l.), stellvertretender Jugendfeuerwehrwart, und der stellvertretende Wehrführer Klaus Hesselmann wurden zusammen mit ihren Kameraden zu vielen Einsätzen gerufen. Foto: Stadt Lüdinghausen

Die Feuerwehr in Lüdinghausen hat im vergangenen Jahr 267 Einsätze abgeleistet. Sie wurde bei zwei Großbränden, elf mittleren Bränden und 53 kleinen Bränden zu Hilfe gerufen. Außerdem kam es zu 37 Alarmierungen einer Brandmeldeanlage. Sechsmal hat die Wehr überörtliche Hilfe in Ascheberg, Senden, Nordkirchen und Olfen geleistet, heißt es in einer Pressemeldung der Stadt. „Die Zahl der Einsätze steigt von Jahr zu Jahr“, so Klaus Hesselmann , stellvertretender Wehrführer. „Auch die Anforderungen an die Organisation der Einsätze werden immer größer.“

Neben den Brandmeldungen habe die Feuerwehr in 158 Fällen technische Hilfe geleistet. Hierzu gehörten zum Beispiel Einsätze bei Verkehrsunfällen, die Beseitigung von Ölspuren, Sturm- oder Wasserschäden und Gefahrstoffeinsätze. „Ohne unsere Feuerwehr würde unsere Gemeinschaft nicht funktionieren“, so Bürgermeister Ansgar Mertens . „Ich danke allen Männern und Frauen für ihr riesiges Engagement.“ Die Bedeutung der Wehr nehme weiter zu. Das hätten nicht zuletzt die Wetterverhältnisse in den letzten Tagen gezeigt. „Für uns alle ist es ein großartiges Gefühl, dass wir uns auf Sie verlassen können“, so Mertens. „Ganz herzlich bedanken möchte ich mich auch bei den Familien der Ehrenamtlichen und den Unternehmen, die durch Dienstbefreiungen den Einsatz der freiwilligen Feuerwehr erst möglich machen.“

Bei der Feuerwehr in Lüdinghausen sind derzeit 135 Mitglieder aktiv. Zur Ehrenabteilung gehören 26 ehemals Aktive. Die Jugendfeuerwehr wächst stetig weiter und zählt derzeit 25 Mitglieder, heißt es weiter. „Wir freuen uns riesig darüber, dass das Interesse bei den Jugendlichen weiterhin so groß ist“, so Mertens. „Die Feuerwehr ist von Gemeinschaft und Kameradschaft geprägt. Diese Geselligkeit ist während der vergangenen Wochen aufgrund der Corona-Pandemie viel zu kurz gekommen. Wir hoffen sehr, dass hier bald wieder mehr möglich sein wird.“ Zum europäische Tag des Notrufs am 11. Februar, das Datum wurde bewusst gewählt und lässt auf die Rufnummer 112 schließen, soll die europaweite Gültigkeit der Notrufnummer sichtbarer und ihre Vorteile bekannter machen. „Die Notrufnummer 112 soll sich zu einem gemeinsamen Symbol für Hilfe in Notfällen in der Europäischen Union entwickeln“, erklärt Hesselmann.

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