St.-Ludgerus-Haus: Austausch mit Diözesancaritasverband zu Arbeitsbedingungen
Sorgen, Wünsche und Anregungen

Lüdinghausen -

Zum Besuch des Vorsitzenden des Diözesancaritasverbandes Münster, Pfarrer Dr. Christian Schmitt, haben Mitarbeitende des St.-Ludgerus-Hauses ihre Wünsche, Sorgen, Anregungen und Anmerkungen zur Verbesserung der Bedingungen in der Pflege aufgeschrieben.

Montag, 15.02.2021, 12:10 Uhr
Trafen sich zum kritischen und konstruktiven Austausch im St.-Ludgerus-Haus: Michael Mokroß (v.l. Kommissarische Pflegedienstleitung St.-Ludgerus-Haus), Anja Tembaak (Hausleitung), Natalie Albert (DICV), Pfarrer Dr. Christian Schmitt (DICV), Barbara Schötz (MAV Vorsitzende St.-Ludgerus-Haus), Elke Schalk (Leitung Sozialer Dienst )
Trafen sich zum kritischen und konstruktiven Austausch im St.-Ludgerus-Haus: Michael Mokroß (v.l. Kommissarische Pflegedienstleitung St.-Ludgerus-Haus), Anja Tembaak (Hausleitung), Natalie Albert (DICV), Pfarrer Dr. Christian Schmitt (DICV), Barbara Schötz (MAV Vorsitzende St.-Ludgerus-Haus), Elke Schalk (Leitung Sozialer Dienst ) Foto: St.-Ludgerus-Haus

Wer sich nicht engagiert, der verändert nichts. Es sei kein Geheimnis, dass sich die bereits in den vergangenen Jahren prekären Arbeitsbedingungen in der Pflegebranche im Zuge der Corona-Pandemie weiter zugespitzt haben, heißt es in einer Pressemitteilung des St.-Ludgerus-Hauses.

In einem Brief, den die Einrichtungsleiterin des St.-Ludgerus-Hauses, Anja Tembaak, an die Mitarbeiterinnen Anne Eckert, Referatsleitung Altenhilfe und Sozialstationen des Diözesancaritasverbandes (DICV), und Natalie Albert , Referat Altenhilfe und Sozialstationen des DICV, gesendet hat, berichtete sie über die Situation und die Herausforderungen der Bewohner sowie der Mitarbeiter in der Einrichtung vor und während der Zeit der Corona-Pandemie. Angeregt durch diese schriftliche Konversation habe nun ein Besuch des Vorsitzenden des Diözesancaritasverbandes Münster, Pfarrer Dr. Christian Schmitt , sowie von Natalie Albert im Seniorenheim stattgefunden.

Bei diesem Treffen habe ein reger, kritischer, aber auch konstruktiver Austausch zwischen Mitarbeitenden der Einrichtung und dem Vorsitzenden des DICVs zu vielfältigen Themen der Pflege stattgefunden. Viele Beschäftigte hatten ihre Wünsche, Sorgen, Anregungen und Anmerkungen zur Verbesserung der Bedingungen in der Pflege im Vorfeld auf Sprechblasen geschrieben. Einige von ihnen hatten sogar Briefe verfasst, um zu beschreiben, wie sich aus ihrer Sicht die Pflegelandschaft verändert hat und sich für die Bewohner und die Mitarbeitenden in den einzelnen Arbeitsbereichen in den vergangenen Jahren bis heute darstellt, heißt es weiter.

Ziel dieses Treffens war und ist: Wiederholt aufmerksam zu machen, auf die schwierigen und belastenden Arbeitsbedingungen der Mitarbeitenden in der Pflege hinzuweisen, Anliegen und Vorschläge zu thematisieren und weiterzutragen. In der Hoffnung, dass diese langfristig durch die Unterstützung des Caritasverbandes und der Politik auch im Sinne der Bewohner in Einrichtungen der Altenhilfe verbessert wurden, heißt es abschließend.

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