KFD-Aktion beim Ökumenischen Gottesdienst vorgestellt
Maria 2.0 auf Luthers Spuren

Lüdinghausen -

Die Reformbewegung Maria 2.0 und der KFD-Diözesanverband Münster untermauern ihre Forderungen nach Reformen hin zu einer zukunftsfähigen Kirche mit dem Thesenanschlag Maria 2.0. Im Rahmen des Ökumenischen Gottesdienstes an der Burg Vischering stellten sie die Forderungen vor.

Sonntag, 21.02.2021, 15:57 Uhr aktualisiert: 22.02.2021, 12:38 Uhr
Bei frühlingshaften Temperaturen und strahlendem Sonnenschein war der
Bei frühlingshaften Temperaturen und strahlendem Sonnenschein war der Foto: acf/Heimsath

Mit dem Thesenanschlag 2.0 an Dom- und Kirchentüren untermauern die Reformbewegung Maria 2.0 und der KFD-Diözesanverband Münster ihre Forderungen nach Reformen hin zu einer zukunftsfähigen Kirche und weisen zudem auf die Missstände in der katholischen Kirche hin. Ziel ihres Engagements ist eine geschlechtergerechte Kirche mit dem Zugang für alle Menschen zu allen Ämtern, sowie die Aufklärung, Verfolgung und Bekämpfung der Ursachen von sexualisierter Gewalt, heißt es in einer Pressemitteilung des Verbandes.

In Lüdinghausen hatte sich das Team der KFD Region Lüdinghausen entschlossen, die Aktion am Sonntag im Rahmen des Ökumenischen Gottesdienstes an der Burg Vischering vorzustellen und auf die notwendigen Reformen und Forderungen zu einer zukunftsfähigen Kirche hinzuweisen. Am Ende des Gottesdienstes wurden die Forderungen daher den Besuchern vorgestellt. Doris Heimsath vom KFD-Team der Region Lüdinghausen stellte die sieben Thesen (siehe Infokasten) vor.

Am Wochenende vor der virtuellen Vollversammlung der Deutschen Bischöfe (23. bis 25. Februar) wenden sich die Reformbewegung und der katholische Frauenverband mit ihren Forderungen nach Veränderungen in der Kirche erneut an die Öffentlichkeit.

Dass Luther seine Thesen an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg genagelt haben soll, ist wohl eher eine Legende, aber seine Thesen haben etwas Großes in Bewegung gesetzt. Das wollen auch die Mitstreiterinnen von Maria 2.0. Aus ihrer Sicht ist es notwendig, dass die Deutsche Bischofskonferenz endlich beginnt, sich ernsthaft mit den in der katholischen Kirche notwendigen Reformen auseinanderzusetzen, und den Willen zu Veränderungen durch Taten bezeugt.

Die Thesen von Maria 2.0

 

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