Untersuchung zu Grundstückspreisen in Lüdinghausen
„Potenzial nicht ausgeschöpft“

Lüdinghausen -

Deutlich zu geringe Erlöse aus Grundstücksverkäufen an Bauwillige in Lüdinghausen mahnt Prof. Dr. Günter Vornholz an. Der Immobilienexperte sieht bei der Stadt längst nicht ausgeschöpftes Potenzial in dieser Sache. Auch die Auswahlkriterien bei der Vergabe ist in seinen Augen nur oberflächlich gerecht. Von Peter Werth
Dienstag, 23.02.2021, 08:43 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 23.02.2021, 08:43 Uhr
Günter Vornholz von der EBZ Business School Bochum hat die Grundstückspreise für Ein- und Zweifamilienhäuser in Lüdinghausen untersucht
Günter Vornholz von der EBZ Business School Bochum hat die Grundstückspreise für Ein- und Zweifamilienhäuser in Lüdinghausen untersucht Foto: r
„Die Stadt verschenkt Geld.“ Das Urteil von Prof. Dr. Günter Vornholz könnte eindeutiger kaum sein, wenn es um die Beurteilung zum Erlös aus Grundstücksverkäufen für Ein- und Zweifamilienhäuser in der Steverstadt geht. Rund 230 Euro pro Quadratmeter verlange die Kommune derzeit von Bauwilligen in der Steverstadt. Aber da, so der Lehrstuhlinhaber für Immobilienökonomie an der EBZ Business School in Bochum, sei „das Potenzial längst nicht ausgeschöpft“. Er macht das an Zahlen fest. Im Vergleich zu Münster seien die Preise für Grundstücke im vergangenen Jahrzehnt lediglich um knapp 20 Prozent angestiegen.
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