Patenkompanie der Stadt Lüdinghausen hat sich mit Quarantäne vorbereitet
Soldaten befinden sich in Mali im Einsatz

Lüdinghausen -

Aufgrund der Pandemie müssen Soldaten eine 14-tägige Quarantäne vollziehen, um eine mögliche Ansteckung mit Covid-19 im Einsatzland zu verhindern. Die Patenkompanie der Stadt Lüdinghausen ist derzeit zu einem Einsatz nach Mali aufgebrochen.

Mittwoch, 17.03.2021, 19:03 Uhr aktualisiert: 17.03.2021, 19:10 Uhr
Die Stadt Lüdinghausen wünscht den Soldaten alles Gute für ihren Auslandseinsatz in Mali und eine gesunde Heimkehr.
Die Stadt Lüdinghausen wünscht den Soldaten alles Gute für ihren Auslandseinsatz in Mali und eine gesunde Heimkehr. Foto: Bundeswehr

Die Patenkompanie der Stadt Lüdinghausen stellt regelmäßig Soldaten für Auslandseinsätze ab, auch am 4. März war es wieder so weit. Diesmal unterstützen drei Soldaten der Kompanie aus Ahlen die Kameraden des Aufklärungsbataillons 8 in Freyung, die Mitte März nach Mali verlegt werden. Vorab begleiteten der Kompaniechef Major Patrick Keuhlartz und der Kompaniechef, Oberstabsfeldwebel Silvio Messerschmidt , drei Soldaten ins Maritim-Hotel nach Bonn, wo die Soldaten ihre Isolierung vor dem Auslandseinsatz antraten, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.

Aufgrund der Pandemie müssen die Soldaten eine 14-tägige Quarantäne vollziehen, um eine mögliche Ansteckung mit Covid-19 im Einsatzland zu verhindern. Die Soldaten werden bis September ihren Dienst im fernen Afrika zur Stabilisierung des Landes verrichten. Dazu wünschen ihnen die Angehörigen der Kompanie alles Gute, Gesundheit und das notwendige Soldatenglück. „Auch die Stadt Lüdinghausen schließt sich dem an und wünscht den Soldaten alles Gute für ihren Einsatz und eine gesunde Wiederkehr“, so Bürgermeister Ansgar Mertens.

Des Weiteren helfe die Kompanie seit April des vergangenen Jahres tatkräftig bei der Bekämpfung der Pandemie, zum Beispiel in Gesundheitsämtern bei der Kontaktnachverfolgung, in Pflegeheimen und bei der Durchführung und Dokumentation von Schnelltests, heißt es weiter. Derzeit seien hierbei bis zu 50 Soldaten im durchgängigen Einsatz. Wie der Kompaniechef erklärt, arbeiten die Soldaten hochprofessionell und motiviert bei der Erfüllung ihrer Aufträge. „Wir danken den Soldaten für ihr riesiges Engagement und ihre große Unterstützung in dieser Krisensituation“, so Mertens.

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