Hundeschule betreut Tiere im „Einzelunterricht“ / Betreiber sieht Gefahren
Vierbeiner im Trainings-Lockdown

Olfen/Lüdinghausen -

Nicht nur Menschen sind soziale Wesen. Das Gleiche gilt mindestens ebenso sehr für Hunde – die ausgerechnet jetzt in der Pandemie vermehrt „angeschafft“ werden. Um so fataler, dass Hundeschulen wie die von René Luczyk schon seit Monaten kein Gruppentraining mehr anbieten dürfen. Von Christian Besse
Montag, 05.04.2021, 14:48 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 05.04.2021, 14:48 Uhr
„Pfotentreff“-Betreiber René Luczyk, hier mit seinen eigenen Hunden, Drahthaar-Labrador-Mix Sammy (l.) und Bretonin Tiggy
„Pfotentreff“-Betreiber René Luczyk, hier mit seinen eigenen Hunden, Drahthaar-Labrador-Mix Sammy (l.) und Bretonin Tiggy Foto: Besse
Fünf Sprungreifen, fünf Hürden mit verstellbarer Höhe und ein Stangenparcours verteilen sich auf einem 400 Quadratmeter großen Rasen neben einem Einfamilienhaus in einer Olfener Bauerschaft. Die „Sportgeräte“ sind nicht etwa für Nachwuchs-Leichtathleten oder Fußballkinder, sondern für Vierbeiner gedacht. Doch im Moment tollt nur Arthur über die Wiese, ein siebenjähriger Berner Sennenhund. Hinter dem Haus befindet sich ein zweiter Rasen, rund 750 Quadratmeter groß. Auch hier springen, kriechen oder laufen – sprich: trainieren – normalerweise Hunde. Doch während Arthur die erste Wiese beackert, ist die zweite ganz verwaist. Der „Pfotentreff Olfen“, eine 2013 von René Luczyk ins Leben gerufene Hundeschule, darf wegen Corona im Moment nur Einzelkunden betreuen. Heißt: nur ein Herrchen/Frauchen gleichzeitig.
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