Erstkommunion in St. Felizitas
Die Feiern finden statt

Lüdinghausen -

Sie haben sich viel einfallen lassen, die Kirchengemeinde St. Felizitas und ihre ehrenamtlichen Helfer, um trotz Pandemie den Kindern und ihren Familien eine Vorbereitung auf ihre Erstkommunion zu ermöglichen. Und das war nicht umsonst.

Freitag, 16.04.2021, 16:12 Uhr aktualisiert: 18.04.2021, 11:50 Uhr
Vor zwei Jahren konnte die Erstkommunion noch ohne Einschränkungen stattfinden.
Vor zwei Jahren konnte die Erstkommunion noch ohne Einschränkungen stattfinden. Foto: Anne Eckrodt

Die Teams der Erstkommunion-Vorbereitung in der Pfarrgemeinde St. Felizitas standen in diesem Jahr erneut vor der Frage: Was wird aus den Erstkommunion-Feiern? Können sie unter den jetzigen Pandemie-Bedingungen stattfinden? Knapp 40 Familien in Seppenrade und etwa 80 Familien in Lüdinghausen hatten sich seit November auf dieses Fest vorbereitet, heißt es im Pressetext der Gemeinde. Die gute Nachricht: Die Feiern können stattfinden – wenn auch unter besonderen Bedingungen. So hat die Pfarrgemeinde angeboten, die Erstkommunion auf einen späteren Termin zu verschieben und in einem Sonntagsgottesdienst zu feiern. Von diesem Angebot wollen 40 Familien Gebrauch machen. Etwa 80 Familien haben sich entschlossen, die ursprünglichen Termine am 24. und 25. April sowie am 1., 2. und 9. Mai beizubehalten. „Die Freude der Kinder soll in kleinen Gottesdienst-Gruppen zum Ausdruck kommen. Ein Gottesdienst unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen ist möglich und soll den Kindern vermitteln: Auch wenn um uns herum die Welt durcheinandergeraten ist: auf Jesus ist Verlass“, heißt es weiter.

40 Familien verschieben – 80 Familien feiern

 

Die Vorbereitung sei ebenfalls ein ganz besondere gewesen. Gemeinsame Gottesdienste waren fast nicht möglich; ebenso wenig Treffen in großen Gruppen. So entschied man sich in Seppenrade, den Familien Materialpakete in der Kirche auszulegen, so dass sie in eigener Regie und mit wenigen Kontakten untereinander die Kinder auf das Sakrament vorbereiten konnten. In Lüdinghausen trafen sich die Kinder in kleinen Gruppen einmal im Monat online. „Kern der Vorbereitung auf die Erstkommunion ist unter normalen Umständen das Erleben von Gemeinschaft, das miteinander singen und beten“, so Ruth Reiners, als Pastoralreferentin der Gemeinde verantwortlich für die Erstkommunion. Stattdessen gab es kleine Videoclips, eine virtuelle Kirchenerkundung, Tauferneuerungsfeiern in der Kirche und sogar einen Online-Bußgottesdienst, an dem alle Kinder gleichzeitig teilnehmen konnten. „Es ist uns wichtig, allen Kindern einen festlichen Gottesdienst zu ermöglichen“, so Sandra Gosmann, verantwortlich für die Vorbereitung in Seppenrade. Die Gottesdienste finden nicht öffentlich statt, die Gottesdienstzeiten und Namen der Erstkommunionkinder sind im Schaukasten der Kirchengemeinde sowie unter www.stfelizitas.de einzusehen.

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