Stadtfeldstraße sanieren
Der Fahrradstraße eine Chance geben

Lüdinghausen -

Diverse Bürgeranträge hätten in der Vergangenheit zu keinem Ergebnis geführt, beklagte Dirk Havermeier (SPD) in der Sitzung des Umweltausschusses. Doch jetzt hat die Politik einer Gesamtplanung für die Verkehrsberuhigung und Sanierung der Stadtfeldstraße auf den Weg gebracht.

Mittwoch, 28.04.2021, 18:28 Uhr aktualisiert: 28.04.2021, 18:30 Uhr
Ein Gesamtkonzept für eine Verkehrsberuhigung und Sanierung der Stadtfeldstraße zwischen Bundesstraße 235 und dem Baumschulenweg soll erarbeitet werden. Das beschloss der Fachausschuss am Dienstagabend. Er befasste sich dabei mit Anträgen von Anliegern.
Ein Gesamtkonzept für eine Verkehrsberuhigung und Sanierung der Stadtfeldstraße zwischen Bundesstraße 235 und dem Baumschulenweg soll erarbeitet werden. Das beschloss der Fachausschuss am Dienstagabend. Er befasste sich dabei mit Anträgen von Anliegern. Foto: Peter Werth

Die Stadtfeldstraße könnte zur Fahrradstraße werden. Den Prüfauftrag für dieses Unterfangen gaben zumindest die Kommunalpolitiker der Verwaltung am Dienstagabend in der Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Bauerschaften, Klima und Mobilität mit auf den Weg. Nach eingehender Diskussion sprachen sich die Vertreter der Parteien einvernehmlich dafür aus, die Planungen für den gesamten Straßenabschnitt zwischen Bundesstraße 235 und Baumschulenweg zu betrachten.

„Das Thema beschäftigt die Anwohner seit 19 Jahren“, beschrieb Dirk Havermeier ( SPD ) das lange Warten der Menschen im Bereich zwischen B 235 und Brücke Os­tenstever. Diverse Bürgeranträge seien in der Vergangenheit immer wieder gescheitert. So sei es zu einer „sehr nachteiligen Entwicklung für die Anwohner gekommen“, vor allem mit Blick auf den Verkehr, der durch Bewohner der neueren Baugebiete entlang der Stadtfeldstraße verursacht werde. Die Straße sei in Teilen in einem „desaströsen Zustand“. Er forderte zudem, nicht nur die erwachsenen Anwohner in die künftige Planung einzubeziehen, sondern auch die Kinder zu beteiligen.

Das hielt Bernhard Möllmann (CDU) für überflüssig in den Beschluss aufzunehmen. Schließlich sei die Einbeziehung der Betroffenen ohnehin die Regel bei derartigen Verfahren. Dass die Straße „marode“ sei, bestätigte der CDU-Fraktionssprecher ausdrücklich. Sein Parteikollege Theo Schulze Uphoff bremste die Euphorie einiger Ausschussmitglieder bei der Frage der Fahrradstraße. Der Landwirt betonte, dass die Verwaltung hierfür lediglich einen Prüfauftrag erhalte.

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