Verzicht ist ein Zeichen der inneren Haltung
Syrische Familie berichtet über Ramadan in Corona-Zeiten

Lüdinghausen -

Corona hat den Alltag aller Menschen verändert – auch den von Batool und Bashar Alabli, ihren zwei Geschwister und ihrer Mutter Thuraya Alnader. Das merken sie insbesondere im muslimischen Fastenmonat Ramadan. Den begehen sie im zweiten Pandemie-Jahr anders als gewohnt. Von Peter Werth
Dienstag, 04.05.2021, 06:00 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 04.05.2021, 06:00 Uhr
Batool (v.l.) und Bashar Alabli sowie ihre Mutter Thuraya Alnader halten sich streng an die Ramadan-Regeln. Die Familie, die aus Syrien geflohen ist, lebt seit fünfeinhalb Jahren in Lüdinghausen.
Batool (v.l.) und Bashar Alabli sowie ihre Mutter Thuraya Alnader halten sich streng an die Ramadan-Regeln. Die Familie, die aus Syrien geflohen ist, lebt seit fünfeinhalb Jahren in Lüdinghausen. Foto: Peter Werth
Im neunten Monat des islamischen Mondkalenders fasten weltweit rund 1,6 Milliarden Muslime vier Wochen lang. Der Fastenmonat Ramadan verschiebt sich jedes Jahr um zehn oder elf Tage nach vorne. In diesem Jahr dauert der Ramadan vom 13. April bis zum 12. Mai. In der Nacht zum 13. Mai wird das Ende dieser Zeit des Verzichts mit einem Fest begangen – dem „Zuckerfest“. Zum zweiten Mal begehen Muslime auch in Lüdinghausen diese Zeit unter Corona-Bedingungen. Dass das nicht immer einfach ist, erzählt Batool Alabli. Die 23-jährige Syrerin lebt mit ihren Geschwistern und ihrer Mutter Thuraya Alnader seit fünfeinhalb Jahren in Lüdinghausen. Im Ramadan rücke die Familie noch enger zusammen, sagt sie.
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