Wechsel auf dem Wochenmarkt
„Möhrchen“ geht – aber Bio bleibt

Lüdinghausen -

Ein Wechsel vollzieht sich auf dem Wochenmarkt: Der Biostand „Möhrchen“ hört nach 13 Jahren auf. Ein Nachfolger ist aber schon gefunden – und er bietet ebenfalls Bio-Produkte an.

Montag, 03.05.2021, 19:15 Uhr aktualisiert: 03.05.2021, 19:20 Uhr
Jochen Schwering (l., Lüdinghausen Marketing) bedankte sich mit einem Präsentkorb bei Werner Neumann (Mitte, Biostand „Möhrchen“), der nach 13 Jahren seine Markttätigkeit aufgibt. Matthias Halsbenning (r.) vom Hof Halsbenning aus Senden übernimmt am Dienstag (4. Mai) seinen Platz auf dem Lüdinghauser Wochenmarkt.
Jochen Schwering (l., Lüdinghausen Marketing) bedankte sich mit einem Präsentkorb bei Werner Neumann (Mitte, Biostand „Möhrchen“), der nach 13 Jahren seine Markttätigkeit aufgibt. Matthias Halsbenning (r.) vom Hof Halsbenning aus Senden übernimmt am Dienstag (4. Mai) seinen Platz auf dem Lüdinghauser Wochenmarkt. Foto: Lüdinghausen Marketing

Auf den Tag genau 13 Jahre ist es am heutigen 4. Mai her, dass Werner Neumann erstmals mit seinem Verkaufswagen Obst und Gemüse in Bio-Qualität auf den Lüdinghauser Wochenmarkt gebracht hat. Am Freitag (30. April) verabschiedete sich der Markthändler nun von seinen Kunden und den Marktkollegen.

Mit gemischten Gefühlen, wie er beteuerte, denn die Tätigkeit habe ihm all die Jahre große Freude bereitet, heißt es in einer Mitteilung von Lüdinghausen Marketing. Aus persönlichen Gründen habe Neumann sich nun aber dazu entschlossen, mit dem Marktgeschäft aufzuhören. Seinen Lieferservice wolle der Händler allerdings aufrechterhalten.

Saisonale Ware aus eigener Erzeugung

Mit Matthias Halsbenning aus Senden stellte Lüdinghausen Marketing sogleich einen Nachfolger im Bio-Segment vor, der sich bereits ab Dienstag mit seinem Team in Lüdinghausen präsentieren wird. „Ein bisschen ändern wird sich schon was, wir bieten insbesondere saisonale Ware aus eigener Erzeugung an“, so Halsbenning laut einer Pressemitteilung. Der Landwirt verfügt zudem über mobile Hühnerställe und betreibt einen eigenen Hofladen. Darüber hinaus ist der Betrieb in der Region gut vernetzt: „Was wir nicht selbst produzieren, beziehen wir von nahe liegenden Kooperationspartnern, wie etwa den Karthäuser Werkstätten“, unterstreicht der Bio-Bauer, dass ihm der regionale Aspekt wichtig ist.

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