Nottuln
Genüsse für jeden Geschmack

Sonntag, 09.09.2007, 18:00 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 09.09.2007, 18:00 Uhr

Nottuln. „Blickpunkt Nottuln“ hieß es wohl zu Recht. Denn gleich an drei Anlaufstellen bot der Ort am Wochenende Bürgern wie Besuchern Besonderes: das Weinfest auf dem Hanhoff, die „Nottulner Kunstbörse“ als Ausstellung von Werken einheimischer Künstler sowie die traditionelle Herbstkirmes. Genüsse also für jeden Geschmack!

Bürgermeister Peter Amadeus Schneider – in Begleitung von Harald Czipull (Heimatverein), Ralf Pascher (Kaufmannschaft) und Jürgen Wüllenweber (Vereinsring) – eröffnete den Tag auf dem Hanhoff mit einem Blick zum wolkenverhangenen Himmel: „Hoffen wir, dass der Regen uns den Wein nicht zur Schorle werden lässt.“

Mit der Blasmusikvereinigung startete gleichzeitig ein Reigen musikalischer Darbietungen, die bis in die Nacht – von einem Ausfall abgesehen – für Abwechslung sorgte. Denn die „Walking Blues Prophets“ walkten noch musizierend um die farbig illuminierten Weinstände, und auch die „Singenden Kiepenkerle“ verschafften sich fröhliches Gehör. Nur der angekündigte „Zauber der Operette“ mit der Sopranistin Margarete Rademacher, dem Tenor Wilfried Stening und Kapellmeister Thomas Modos fiel aus, weil die Beschallungstechnik streikte. Am Sonntag ging es weiter mit einer bunten Mischung aus Big-Band-Musik (Sax Plus, Blaswerk), Chorgesang (Haste Töne, AnChora) und Musical-Melodien (Musical-Mix-Tour).

Auch der Bogen für Kehle und Magen war weit gespannt. Neben den 15 Winzern quer durch die deutschen Anbaugebiete und den Weinhändlern legten die Damen der Geschwister-Scholl-Schule wieder eine appetitliche Palette mediterraner Köstlichkeiten vor. Zum Dessert bot der Förderverein der Realschule köstliche Kuchen.

Auch der Daruper Landgasthof Egbering beteiligte sich mit „kleinen Köstlichkeiten zum Wein“ – darunter konnte man unter anderem „himmlische Kartoffelsuppe mit Daruper Weinäpfel-Stücken“ und „Hirschragout mit Pflaumenkompott“. Gleich nebenan bot das Partnerschaftskomitee St. Amand-Montrond köstliche Weine von der Loire und aus dem Burgund.

So gestärkt empfahl sich als „geistige Zwischenmahlzeit“ ein Gang zur Aschebergschen Kurie oder der Amtmannei. Die „Kunstbörse“ zeigte eine große Palette vielseitiger Kreativität – Zeichen dafür, dass Nottuln auch auf künstlerischer Schiene ein absoluter „Blickpunkt“ im Münsterland ist. Am Sonntag kamen noch die Kunsthandwerkstände auf dem Kastanienplatz hinzu, an denen sich manches Kleinod finden ließ.

Und wer dann immer noch nicht genug hatte, konnte sich entweder auf der Kirmes austoben oder den verkaufsoffenen Sonntag zum Shopping nutzen.

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