Nottuln
Beste Voraussetzungen fürs Jubiläum

Montag, 21.01.2008, 20:01 Uhr

Nottuln . Der traditionellen Generalversammlung der St.-Antoni-Bruderschaft am Sonntag haften ungewöhnliche, wenn auch nicht unangenehme Riten an. Erst die Pestmesse mit Umhertragen des hölzernen Schutzpatrons, danach das gemeinsame Grünkohlessen im Saal Denter mit den Männern des MGV, mit Pfarrdechant Bernhard Tietmeyer und Bürgermeister Peter Amadeus Schneider, und schließlich die ungewöhnliche Dauer der Veranstaltung: von 11 Uhr früh bis in die Abenddämmerung, dann allerdings verteilt auf die Nottulner Gastronomie.

Schließlich gab es eine Menge Themen abzuwickeln. Allen voran die Wahl eines neuen, stark erweiterten Vorstandes, um die im nächsten Jahr anstehende große Feier zum 400. Gründungsjahr störungsfrei abwickeln zu können.

Die Voraussetzungen sind gut. So konnte 1. Direktor Hubert Kellermann gemeinsam mit mehr als 150 Bruderschafts-Mitgliedern zufrieden dem launigen Jahresbericht seines Schriftführers, des 1. Scheffers Dirk Mannwald, wie auch der „satten Bilanz“ des Kassenverwalters Heinz Kunsleben lauschen.

Dirk Mannwald erinnerte in seinem Jahresrückblick unter anderem an den letztjährigen Montag nach dem Schützenfest: „Die Frauengruppe wurde dabei von der Königin Marie-Theres Eschhaus sowie der Frau des 2. Scheffers, Petra Gerdemann, angeführt. Die gab mit einer Marschpauke den Takt vor. Das hatte den Vorteil, dass wir Männer jederzeit wussten, wo sich die Frauen befanden und diesen rechtzeitig aus dem Weg gehen konnten . . .“

Im Hinblick auf das große Jubiläum 2009, dessen Finanzierung durch lang geplante Rücklagen gesichert ist, hatte die Bruderschaft 2007 ihr bekanntes soziales Engagement, zum Beispiel für die Tschernobyl-Kinder, etwas zurückgeschraubt. „Doch nach dem Jubiläum werden wir in dieser Beziehung deutlich mehr an Fahrt aufnehmen“, versprach Hubert Kellermann. Folgerichtig stieß der Antrag, ab 2009 den Jahresbeitrag von 8 auf 10 Euro anzuheben, bei den Anwesenden auf einhellige Zustimmung.

Und wie weit das „Soziale“ der Bruderschaft schon bekannt ist, belegte Berthold Rieke mit einem ungewöhnlichen Brief aus Düsseldorf. Denn Angelika Rüttgers, die Frau des NRW-Ministerpräsidenten und Schirmherrin der „Aktion Lichtblicke“, dankte den Antoni-Schützenbrüdern für ihre diesbezüglichen Aktivitäten zum Wohle der Kinder. – Die anwesenden Antoni-Brüder sammelten daraufhin spontan 894 Euro für die „Lichtblicke“ und ihre Schirmherrin.

Keine Probleme gab es schließlich bei der „großen“ Vorstandswahl unter der Leitung von Senior Helmut Hinsenhofen. Einstimmig wurde für die nächsten fünf Jahre folgendes Vorstandsteam gewählt:

Hubert Kellermann, Herbert Eschhaus, Dirk Mannwald, Heinz Kunsleben, Andreas Gerdemann, Ulrich Hericks, Werner Bruns, Werner Denter, Klaus Gertz, Rolf Halsbenning, Ludger Hünteler, Erich Krabbe, Hermann Kösters, Martin Küdde, Heinz-Otto Mannwald, Johannes Moormann, Michael Pöppelmann, Bernd Reichelt, Berthold Rieke, Heinz-Werner Sendes, Michael Sendes, Guido Sobottka und Peter Zschernitz.

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