Nottuln
Für eine Mini-Szene: Wilsberg in Nottuln

Mittwoch, 07.05.2008, 09:05 Uhr

Nottuln - Viel Lärm in Nottuln! Ein Tross von zwei Dutzend Lastern, Gelände- und Wohnwagen zog langsam durch die Bauerschaft Stockum und plazierte sich dann unterhalb vom Fasanenfeld II. Straßen und Wege wurden gesperrt, Neugierige rigoros abgewimmelt. Ein Wust von Beschäftigung lief an. Kabel wurden ausgerollt. Akkus geschleppt, riesige weiße Reflektorschirme in die Wegraine gebaut. Dann kam ein Kameramann in schwerem Geschirr, Beleuchter, Scriptgirls, Tontechniker, Mikro-Schlepper – zum Schluss jemand, der alle anbellen durfte, der Regisseur: Reinhard Münster. Und schließlich auch die Schauspieler. Denn, was inzwischen jedem der weit abgedrängten Neugierigen klar geworden war, man drehte hier einen Film – mit einem riesigen Aufwand. Dabei ging es nur um eine einzige, kleine Szene für einen neuen „Wilsberg“- Film. Wilsberg auf dem Weg zu einem Klassentreffen.

Dann kam er, der Wilsberg alias Leonard Lansink. Leicht erkennbar, der Freundlichste von allen, braungebrannt, im schwarzen Anzug, dennoch salopp. Andere Darsteller kristallisierten sich erst nach und nach aus dem Menschen-Pulk: Oliver Korittke („Ekki“), Ina Paule Klink („Alex“) und Eva Kryll („Hannelore“).

Und wieso das alles in Nottuln? Die Antwort wusste Margret Höher von der Produktionsgesellschaft „Cologne Film“: „Fast alle Wilsberg-Filme drehen wir in Köln. Da aber Münster im Zentrum von Wilsbergs kriminalistischen Aktivitäten liegt, natürlich auch dort. Und im Münsterland. Hier drehen wir gleich eine Doppelfolge: ’Wilsberg – das Jubiläum‘ und ’Wilsberg – Der Mann am Fenster‘“.

Warum aber ausgerechnet in Nottuln?“ Margret Höher: „Schon Monate vor Drehbeginn reist ein Location-Team über Land und sucht dem Drehbuch entsprechende Orte aus. Und Nottuln erschien denen wohl besonders schön.“

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