Nottuln
St.-Martini-Bruderschaft: Ab 2009 neuer Festablauf

Dienstag, 08.07.2008, 11:07 Uhr

Nottuln - Feuerwehr , Heimatverein, drei Musikkapellen sowie ein Dutzend anderer Schützenvereine werden am Samstag (12. Juli) gemeinsam mit der St.-Martini-Bruderschaft deren 625-jähriges Bestehen feiern. Der Festablauf ist wie folgt geplant:

Um 15 Uhr trifft sich die St.-Martini-Bruderschaft mit den befreundeten Vereinen auf dem Stiftsplatz. Vorsteher Patrick Cauvet und der amtierende König Andreas Göcke werden die Gäste begrüßen. Gegen 16 Uhr zieht dann der gesamte Tross zum Schulhof der Liebfrauen-Realschule. Hier zeigen die Fahnenschläger ihre Kunst. Nach dem Abholen des Vogels aus der Gaststätte Kruse marschieren alle wieder zurück zum großen Festball im Zelt.

Der Sonntag sieht die Schützen dann um 11 Uhr beim Hochamt in der Pfarrkirche. Nach dem Antreten um 14 Uhr ist Abmarsch zur Vogelstange. Dort folgt das Ausschießen des Jubiläumskönigs. Mit dem Königsball am Abend, dem gemeinsamen Frühstück am Montagmorgen bei Denter und dem traditionellen Kneipengang durch Nottuln ist dann erst einmal wieder Schluss mit Feiern.

Die Generalversammlung am Sonntagmittag bei Tombrock beschloss noch eine Reihe grundlegender Änderungen: Die nächste Generalversammlung wird von dem jetzigen Zeitraum, also eine Woche vor dem Schützenfest, auf das Patronatsfest im November verlegt, und zwar unmittelbar nach Gottesdienst und Prozession.

Das Martini-Schützenfest beginnt im nächsten Jahr einen Tag früher. Also bereits Freitagnachmittags. Abends ist dann der Festball für den alten König. Samstags finden das Königsschießen und abends der Königsball statt. Sonntags folgt der Kneipengang. Das Holzschuhschießen ist künftig samstags vor dem großen Fest.

Im weiteren Verlauf der Generalversammlung wurde ausführlich über die Lärmproblematik am Kastanienplatz gesprochen. Klar ist, dass die St.-Martini-Bruderschaft so lange wie möglich am Festzelt auf dem Kastanienplatz festhalten will. "Solange die Gemeinde uns die Genehmigung dazu gibt, wird das Festzelt dort stehen", sagte Vorsteher Patrick Cauvet im WN-Gespräch.

Eine sinkende Tendenz weist die Mitgliederzahl auf. Rund 400 Schützenfreunde gehören noch zur St.-Martini-Bruderschaft. Exakt wird die Auflistung allerdings erst nach genauen Adressüberprüfungen und Beitragsabrechnungen.

Trotz erhöhter Ausgaben (wegen des Kaiserschießens) liegt die Kasse von Dominik Freckmann im soliden „Haben“. Eine zusätzliche Bruderschafts-Party zu Martinimarkt bei Tombrock soll für weiteres Silber in der Vereinskasse sorgen. Jedenfalls bekam der Vorstand, dank des Lobs der beiden Kassenprüfer Thorsten Kreimer und Joachim Kruse, einstimme Entlastung zugesprochen. Zum neuen Kassenprüfer bestimmte die Runde Markus Schürmann.

Nach dem Jubiläumsfest will sich die Bruderschaft verstärkt um die Mitgliederwerbung kümmern. „Hier empfehle ich Kontakte zur Jugendfeuerwehr, Landjugend und zu den Sportvereinen“, ermunterte Kaiser Martin Steinhoff die Mitglieder.

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