Nottuln
Zukunft gesichert: 625 Jahre Martini-Schützen

Nottuln. Das war kein Schützenfest wie jedes andere. Bei der Jubiläumsveranstaltung zum 625-jährigen Bestehen der St.-Martini-Bruderschaft wollten viele dabei sein. Und so kamen sie zum Kirchplatz. Sammelten sich dicht im Schatten von St...

Sonntag, 13.07.2008, 19:07 Uhr

<1>Nottuln. Das war kein Schützenfest wie jedes andere. Bei der Jubiläumsveranstaltung zum 625-jährigen Bestehen der St.-Martini-Bruderschaft wollten viele dabei sein. Und so kamen sie zum Kirchplatz. Sammelten sich dicht im Schatten von St. Martinus, dem Schutzpatron der Bruderschaft: Schützen-Delegationen mit Königinnen und Kaisern aus Appelhülsen, Stevern, Darup, Schapdetten, Coesfeld, Havixbeck-Kiebitzheide, Rorup und Roxel, die Freiwillige Feuerwehr , die Naoberschopp Hummelbierk, der Nottulner Heimatverein.

Martini-Vorsteher Patrick Cauvet freute sich über das große Interesse, die Begeisterung und die vielen Grußworte. So sprach Bürgermeister Peter Amadeus Schneider von der großen Bedeutung der Bruderschaft, „die die lokale Identität des Dorfes nach draußen trägt und repräsentiert. Wir leben hier nicht anonym nebeneinander. Und solange es die Bruderschaften und Schützenvereine in all unseren Ortsteilen gibt, ist mir um die Zukunft Nottulns nicht bange.“

<2> Pfarrdechant Bernhard Tietmeyer appellierte – besonders im Hinblick auf den Namenspatron – daran, den Bruderschafts-Gedanken, das „Helfen und Beistehen“ weiter hochzuhalten. „Möge die 625-jährige Geschichte noch weitere 1000 Jahre anhalten.“ In den Kreis der Gratulanten traten anschließend die Vertreter der anwesenden Vereine, überbrachten die Grüße ihrer Gruppen und überreichten Umschläge für die Bruderschafts-Kasse.

Begleitet von der Musik der Nottulner Blasmusikvereinigung sowie der Spielmannszüge Buldern und Olfen zog dann ein festlicher Zug mit den vielen Majestäten durchs Dorf. Angeführt von den Martini-Königspaaren Melanie Ahlers und Daniel Dunkel-Steinhoff (2006) sowie Nicole und Andreas Göcke (2007) traf man sich dann auf dem Hof der Realschule. Dort demonstrierten die Appelhülsener Fahnenschläger unter Magnus Thiemann beinahe artistisches Können. Und auch Fahnenschläger Christian Termersch begeisterte mit seiner Kunst.

Die übrige Zeit verging bei Klönen, Trinken und Feiern, bis es gemeinsam zum Dorf zurückging – zum Festzelt auf den Kastanienplatz, zum großem Königsball.

Viel diskutiert wurde die Abwesenheit des Martini-Kaisers Martin Steinhoff. Er sei im Urlaub, so hieß vom Vorstand. Beim Umzug trugen die Martini-Könige von 2006 und 2007, Daniel Dunkel-Steinhoff und Andreas Göcke, deshalb nur ein Bild ihres Kaisers.

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