Nottuln
Gespräche sollen Lösung bringen

Nottuln. Beim Thema „Verbesserung der Busverbindungen für Schüler aus Havixbeck“ war der Sozialausschuss eigentlich nicht zuständig. Eine Beschlussfassung war nicht vorgesehen, aber die Ausschussmitglieder sollten zumindest beteiligt werden...

Donnerstag, 18.09.2008, 08:09 Uhr

Nottuln - Beim Thema „Verbesserung der Busverbindungen für Schüler aus Havixbeck “ war der Sozialausschuss eigentlich nicht zuständig. Eine Beschlussfassung war nicht vorgesehen, aber die Ausschussmitglieder sollten zumindest beteiligt werden. Nach weit über einstündiger Diskussion fasste Ausschussvorsitzender Josef Lütkecosmann das Ergebnis zusammen: Verwaltung, Schulen und RVM werden aufgefordert, eine intelligente Lösung zu finden, die – ohne zusätzliche Kosten zu verursachen – die Wartezeiten für die Schüler so weit wie möglich reduziert. Die Beteiligung der Eltern – vorgeschlagen wurde von einer Mutter eine Umfrage, wer bereit ist, eine Fahrtkostenbeteiligung zu zahlen – sollte bedacht werden. „Wir unterstützen Sie und hoffen, dass die Gespräche zwischen Gemeinde, Schule und RVM Erfolg bringen“, sagte der Ausschussvorsitzende den Eltern. Jetzt geht das Thema wieder zurück an den Gemeindeentwicklungsausschuss.

Beigeordneter Klaus Fallberg hatte zur Einführung zunächst darauf verwiesen, dass die Eltern zwei Wünsche formuliert hätten: den Einsatz eines größeren Busses am Morgen und die Anpassung der Busfahrtzeiten auf die Schulanfangs- und -endzeiten. Der erste Wunsch sei inzwischen erfüllt worden. Beim zweiten erhoffe er sich vom Ausschuss ein Signal, in welche Richtung es weitergehen solle.

Während die Verwaltung bei den morgendlichen Fahrten die Verbesserung durch den Gelenkbus anführte (die der Kreis finanziert), hatte sie für den Nachmittagverkehr die Vorverlegung der Abfahrtzeit um 15 Minuten auf 13.30 Uhr und die Verlängerung der Linie bis zur Haltestelle „Alter Kirchweg“ berechnen lassen. 12 000 Euro pro Jahr würde das die Gemeinde kosten. Sollte ein weiterer Bus eingesetzt werden (etwa zur zweiten Stunde oder an Tagen ohne Nachmittagsunterricht), müssten zwischen 30 000 und 40 000 Euro gezahlt werden.

Markus Kleymann und Karl-Manfred Lemsch von der RVM signalisierten, dass sie das Thema noch einmal mitnehmen wollen. Gespräche mit den Beteiligten habe es allerdings schon etliche gegeben, die Probleme seien bekannt. Aber Patentlösungen gebe es nicht. „Das ist alles so eng verzahnt, wenn Sie an einer Stelle an der Schraube drehen, wird’s an einer anderen schwierig“, so Lemsch.

Auf die Kritik der Eltern, dass der Bus schon in Havixbeck unregelmäßig starte oder beispielsweise manchmal andere Strecken nehme, reagierten die RVM-Vertreter irritiert: „Das werden wir prüfen. Melden Sie uns solche Fälle.“

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/399621?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F164%2F698241%2F698260%2F
Wissenschaftlerin klagt erfolgreich gegen Befristung
Prozess vor dem Bundesarbeitsgericht: Wissenschaftlerin klagt erfolgreich gegen Befristung
Nachrichten-Ticker