Nottuln
Vereinsring Nottuln bleibt hartnäckig

Samstag, 25.10.2008, 22:10 Uhr

Nottuln - Eineinhalb Jahre alt, zeigt der Vereinsring Nottuln nun deutliche Spuren seiner Arbeit. Darunter verstanden die derzeit zwölf Vereinsvertreter dieses Gremiums: „Positiv verlaufene Gespräche mit der Gemeindespitze“ sowie die Bemühungen um die Anerkennung ehrenamtlicher Arbeit in den Vereinen für die breite Öffentlichkeit. Nach zehn Vorstandssitzungen im gleichen Zeitraum sprach Vorsitzender Jürgen Wüllenweber am Donnerstag zu Beginn der Generalversammlung im Haus Markus aber auch von negativ verlaufenen Aktivitäten.

So habe man sich seitens des Vereinsrings bemüht, alle Vereine – auch die aus den Ortsteilen – einzubinden. Was aber bis auf ein lockeres Gespräch mit der Appelhülsener Arminia im Sande verlaufen sei. „Ansonsten hat kein Verein auf unsere Einladung reagiert. Das kann doch nicht an dem Jahresbeitrag von 10 Euro liegen.“ Dennoch beschloss man einstimmig, sich weiter um Kontakte zu bemühen. Eine Verbesserung der Beziehungen verspricht man sich von regelmäßigen Besuchen bei Veranstaltungen der einzelnen Vereine.

Mit großem Zuspruch soll auch die Idee von Leo Broloer (Bürgerbusverein) geprüft und geplant werden, 2010 eine „Nottulner Vereinswoche“ zu installieren. Hierbei könnten sich Vereine speziell auf ihre Arbeit bezogen darstellen. Auch der Vorschlag von Harry Czipull (Heimatverein), im nächsten Jahr einen vereinsübergreifenden Wander- und Radwandertag einzurichten, fand positiven Widerhall.

Czipull hat es in die Hand genommen, die Termine sämtlicher Nottulner Vereine kalendermäßig zu erfassen. „Damit es in Zukunft leichter wird, Doppelbesetzungen an Wochenenden zu vermeiden.“ Auch plant der Vereinsring im Frühjahr 2009 eine Podiumsdiskussion zum Thema „Verein und Ehrenamt“.

Bei den anstehenden Vorstandswahlen gab es nur geringe Veränderungen. Harald Czipull (Beisitzer) und Kassierer Manfred Nolte (Naoberschopp Hummelbierk) verlängerten ihre Positionen bis zu den nächsten „Hauptwahlen“ um ein weiteres Jahr. Und für den im Ausland weilenden Beisitzer Ralph Leeker (MGV) rückte Ralph Pascher nach.

Die geplante Satzungsänderung – den Verein nicht als „eingetragen“ zu führen, verlief reibungslos. Jürgen Wüllenweber: „Wir verwalten keine Gelder, das tun die Vereine selbst. Wir nehmen keine Spenden, können also auch keine Spenden-Quittungen ausstellen. Also brauchen wir auch kein eV.“

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