Nottuln
Helmut Geng macht es

Nottuln - Seit Donnerstagabend hat der Sportverein DJK Grün-Weiß Nottuln wieder einen 1. Vorsitzenden. Einstimmig wurde Helmut Geng während der Mitgliederversammlung im Pfarrheim in dieses Amt gewählt. Begrüßt hatte die rund 30 Anwesenden noch der 2...

Freitag, 29.05.2009, 18:05 Uhr

Nottuln - Seit Donnerstagabend hat der Sportverein DJK Grün-Weiß Nottuln wieder einen 1. Vorsitzenden. Einstimmig wurde Helmut Geng während der Mitgliederversammlung im Pfarrheim in dieses Amt gewählt. Begrüßt hatte die rund 30 Anwesenden noch der 2. Vorsitzende Lothar Feldmann , der nach dem Rücktritt von Jürgen Wüllenweber im Dezember kommissarisch die Aufgaben des 1. Vorsitzenden übernommen hatte.

Geschäftsführer Wolfgang Rott berichtete, dass der Verein zum Jahresende 2008 aus insgesamt 1610 Mitgliedern bestand, davon 1449 aktive und 165 passive. 919 Personen, beziehungsweise 57 Prozent, seien Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre. Die Bestandszahlen in den Abteilungen seien ziemlich konstant geblieben. 174 Eintritte und 94 Austritte habe der Sportverein im vergangenen Jahr zu verzeichnen gehabt. Rott beendete seinen Bericht mit der Bitte an alle Mitglieder, ihre E-Mail-Adressen an gw-nottuln@t-online.de zu schicken, damit Informationen auch per Internet weitergegeben werden könnten.

„Wir bewegen ein ganz schönes Volumen“, stieg danach Kassenwart Helmut Geng in seinen Kassenbericht ein und stellte die Zahlen für 2008 vor. Abschließend erläuterte er die Planungsrechnung für das laufende Geschäftsjahr. Kassenprüfer Arnold Böker hatte keine Beanstandungen und beantragte die Entlastung des Vorstands, die die Mitglieder auch erteilten.

Lothar Feldmann berichtete, dass die Bauarbeiten an der Lärmschutzwand, die Teil des im Dezember geschlossenen Vergleichs zwischen Nachbarschaft, Verein und Gemeinde sei, am 30 Juni abgeschlossen sein sollen. Die Umbauarbeiten an den Umkleideräumen seien so terminiert, dass diese zum 1. Oktober bezogen werden könnten. Noch in Planung sei der Umbau des Vereinsheim.

Am 24. Oktober soll wieder der Sportlerball der Gemeinde veranstaltet werden. Organisiert werde er von der DJK und Fortuna Schapdetten. Des Weiteren informierte der 2. Vorsitzende über Vorgespräche zur Integration von Behinderten in den Sportbetrieb. Er schloss seinen Rechenschaftsbericht damit, dass die Beitragserhöhung von 6 Euro für Einzelpersonen und Familien von den Mitgliedern akzeptiert worden sei.

Anschließend wählten die Anwesenden Helmut Geng zum neuen Vorsitzenden, der vorerst auch sein bisheriges Amt als Kassenwart weiterhin kommissarisch ausüben wird. Geng betonte: „Mein Ziel ist es, dass wir wieder ein Verein mit Abteilungen werden und nicht Abteilungen mit einem Verein.“
Neben dem 1. Vorsitzenden musste die DJK Nottuln auch den Geschäftsführer turnusgemäß neu bestimmen. Die Anwesenden wählten Wolfgang Rott wieder. Ebenso bestätigten sie die vier Beisitzer Josef Dirks, Michael Weiand, Matthias Middendorf und Helmut Walter in ihren Ämtern. „Mit diesem Team bringen wir die Interessen des Vereins weiter“, freute sich Helmut Geng.

13 Mitglieder können in diesem Jahr Jubiläum feiern. Auf 25 Jahre Mitgliedschaft blicken Helmut Geng, Friedhelm Overs, Hildegard und Joachim Stahl und Martin Schinke zurück. Bereits 40 Jahre gehören Maria Austrup, Josef Menke, Friedel Tekülve, Heiner Dunkel-Steinhoff, Wilhelm Benning, Hermann-Josef Boer und Georg Sternemann zum Verein. Sogar 50-jähriges Jubiläum kann Heinz Austrup feiern. Lothar Feldmann und Wolfgang Rott überreichten Urkunden und Präsente an die anwesenden Jubilare.

Beschlossen wurde ein Antrag des Vorstands auf Satzungsänderung, nach dem eine Vergütung durch Ehrenamtspauschale von 500 Euro möglich ist.

Als Mitglied des Westdeutschen Volleyball-Verbandes übermittelte Wolf Haase den Wunsch des Verbandes nach einem Gespräch mit dem Nottulner Sportverein. Der Verband biete an, Trainings- und Fortbildungslehrgänge zu unterstützen.

Abschließend bedankte sich Helmut Geng bei der Gemeinde für die finanzielle Unterstützung. Kämmerer Klaus Fallberg bestätigte Fragen aus der Versammlung. „Wenn die Lärmschutzmauer errichtet ist, ziehen die Kläger ihre Klage zurück.“

Bürgermeister Peter Amadeus Schneider dankte Lothar Feldmann für sein Engagement nach dem Rücktritt von Jürgen Wüllenweber. Sein umsichtiges Handeln habe in der Verwaltung Respekt ausgelöst. Helmut Geng versicherte der Bürgermeister: „Unsere Türen im Rathaus sind offen.“

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