Nottuln
„Ohne Tränen hätte die Seele keinen Regenbogen“

Donnerstag, 28.05.2009, 18:05 Uhr

Nottuln - Die Grabstätten verstorbener Kinder hervorzuheben und den Angehörigen einen guten Platz zum Trauern zu ermöglichen, das ist ein Anliegen der Hospizbewegung Nottuln. Die ersten Überlegungen dazu entstanden schon vor einigen Jahren. Jetzt soll dieser Bereich in Abstimmung mit der Friedhofsverwaltung neu gestaltet und ergänzt werden.

Im vorderen Teil ist bereits eine Hecke gesetzt, die etwas Sichtschutz bietet. Eine Bank lädt zum Verweilen ein.

Eine Stele als Zeichen der Anteilnahme und des gemeinsamen Gedenkens wird von der Hospizbewegung Nottuln gestiftet. Sie soll in diesem Jahr am Tag des Friedhofs, am 29. September, eingeweiht werden. Das Kunstwerk greift ein Wort von John Vance Cheney auf: „Ohne Tränen hätte die Seele keinen Regenbogen “ und stellt einen Teil eines Regenbogens dar. Es ist nach der Idee einer betroffenen Mutter von dem Nottulner Künstler Ulli Messing entworfen worden.

Die Stele aus Glas, Edelstahl und Marmor symbolisiert die Brücke zwischen Gott und den Menschen. Das Sonnenlicht, das sich in den farbigen Gläsern bricht, kann Wärme, Kraft und Hoffnung vermitteln.

Den Tag des Friedhofs wird die Hospizbewegung Nottuln in diesem Jahr gemeinsam mit dem evangelischen Familienzentrum Magdalenen-Kita besonders den verstorbenen Kindern widmen. Geplant ist ein Gottesdienst in der Friedhofskapelle und eine Gedenkfeier an den Kindergräbern.

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