Nottuln
Grundrenovierung unumgänglich

Donnerstag, 13.08.2009, 23:08 Uhr

Appelhülsen - Nein, Sorgen machen müssen sich die Appelhülsener nicht. Das alte Wegkreuz am Prozessionsweg gegenüber der Volksbank ist nicht gestohlen worden, es ist auch nicht auf dem Müll gelandet. Vielmehr hat der Heimatverein das Kreuz am Wochenende für eine umfangreiche Grundrenovierung abgebaut.

Das 1963 vom Heimatverein aufgestellte Wegkreuz hat über die Jahrzehnte doch sehr gelitten. „Bereits vor zwei Jahren hatte Franz Vogt erste Reparaturen durchgeführt“, erinnert sich Theodor Seeger vom Heimatverein. Doch reichte das nicht aus, eine Grundrenovierung war nun unumgänglich.

Mit der Treckerunterstützung von Josef Große Wiesmann bauten Josef Bruns, Heinz Thieme, Engelbert Bröker und Theodor Seeger das Wegkreuz ab. Während der Korpus nach Darup in die Werkstatt des fachkundigen Engelbert Bröker gebracht wurde, kam das große Holzkreuz zum Hof Wessels.

Ohne dass es großer Worte bedurft hätte, begannen schon am nächsten Tag Hermann und Willy Wessels mit den Arbeiten. In mehreren Schritten wird das Holzkreuz nun von den alten Anstrichen befreit, bevor es an die Sanierung morscher Stellen und an den Neuanstrich geht. Die überraschende Entdeckung dabei: Das Holz ist keine Eiche, sondern Esche. „Dabei hatte ich mir schon ein passendes Eichenstück zurückgelegt, um den morschen Fuß zu flicken“, schildert Hermann Wessels. Nun muss er sich etwas Anderes einfallen lassen, wie er das Kreuz sicher mit dem Sockel verankern kann. Und dass er eine Lösung findet, darauf kann man bauen. Der rüstige Appelhülsener hat schließlich schon zahllose Holzarbeiten für den Heimatverein erledigt.

Theodor Seeger schätzt, dass die gesamte Renovierung des Wegkreuzes drei Monate dauern wird. Alle Arbeiten werden in Eigenregie durchgeführt, auch die Kosten trägt der Heimatverein.

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