Nottuln
Liebfrauenschule sagt: Welcome to Nottuln

Dienstag, 23.03.2010, 22:03 Uhr

Nottuln - Mit einem herzlichen „Welcome to Nottuln“ („Willkommen in Nottuln“) begrüßte der Direktor der Liebfrauenrealschule Nottuln, Ulrich Suttrup , seine Gäste am Montagabend. Im Rahmen des Comenius-Projektes hat die Schule in dieser Woche Schüler und Lehrer aus Griechenland , Italien, Lettland, Litauen und der Türkei zu Gast. Bei der Willkommensfeier in der Turnhalle der Realschule herrschte eine offene und herzliche Atmosphäre. Trotz der verschiedenen Muttersprachen klappte die Verständigung auf Englisch reibungslos.

In seiner Begrüßung hob Suttrup die vier Schwerpunkte der Aktion hervor: Kultur, Kunst, Tradition und Bildung seien die wichtigsten Säulen der internationalen Verständigung und des Zusammenwachsens innerhalb Europas. Gleiches betonte auch Bürgermeister Peter Amadeus Schneider : Er sei „erfreut und stolz, die Nutzung dieser Chance, die internationalen Beziehungen zu verbessern, mitzuerleben“. Und die italienischen Gäste staunten nicht schlecht, als Schneider sie sogar in ihrer Landessprache begrüßte.

Die Realschule hatte für die Gäste ein buntes Begrüßungsprogramm vorbereitet, das bereits den ein oder anderen Einblick in die deutsche Kultur gewährte. Den Anfang machten einige Schüler, die mit ihrer liebevoll gespielten Aufführung von „Die Heinzelmännchen“ ein altes deutsches Märchen zeigten. Danach folgte eine Kindergruppe, die ihr Talent im Fahnenschlagen mit den Flaggen der Teilnehmerländer unter Beweis stellte, genauso wie die Karategruppe im Anschluss. Auf diese Kampsportart folgten Beiträge der Tanz- und Turnkurse, die mit Körperbeherrschung und Akrobatik auftrumpften. Einen sportlichen Akzent setzten auch zwei Gruppen mit trickreichen Einlagen beim Seil- oder Trampolinspringen. Ihre einfallsreichen Choreografien wurden mit viel Begeisterung im Publikum aufgenommen.

Den musikalischen Schlusspunkt setzte der Frauenchor „AnChora“, der moderne Songs von Dido oder Rosenstolz neu interpretierte.

Die 12 Erwachsenen und 14 Jugendlichen aus Estland, Litauen, Italien, Griechenland und der Türkei waren am Wochenende in Deutschland angekommen. Während die Lehrer im Gasthof Kruse wohnen, erleben die Kinder in Gastfamilien den deutschten Alltag. Im weiteren Verlauf dieser Woche werden die Gäste an verschiedenen Aktivitäten wie Workshops und Stadtführungen teilnehmen, um Deutschland besser kennenzulernen. Ausflüge sind nach Münster und Köln geplant, bevor die Delegationen am Wochenende wieder die Rückreise antreten.

Das nächste Treffen der sechs Schulen dieses Projektes wird im Sommer in Griechenland stattfinden, „natürlich nicht ohne eine Abordnung aus Nottuln“, wie Schulleiter Ulrich Suttrup versicherte. Das Comenius-Projekt gehört zum „Lifelong Learning Programme“ („Programm für lebenslanges Lernen“) der EU und soll vor allem die internationale Verständigung zwischen Schulen und Schülern fördern. Oder anders ausgedrückt: Das Comenius-Projekt soll „bei jungen Menschen und Lehrkräften das Wissen und das Verständnis für die Vielfalt der europäischen Kulturen, Sprachen und Werte fördern“.

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