Nottuln
A43: Parkplatz wird aufgepeppt

Mittwoch, 14.07.2010, 22:07 Uhr

Nottuln - Nur zwei, drei Lkw - mehr stehen nicht auf dem Rastplatz an der A43 zwischen Dülmen und Nottuln. Nachts jedoch, berichtet Christian Müller vom Landesbetrieb Straßenbau NRW, sei der Parkplatz voll. Planer Roland Krumm vom Landesbetrieb ergänzt, dass allein an der A43 zwischen Münster-Süd und Marl-Nord 121 Lkw-Plätze fehlten. Daher werden nun die Rastanlagen Karthaus/Rödder ausgebaut, die Anzahl der Lkw-Stellplätze verdoppelt sich auf jeder Anlage von 15 auf 30. Gestern stellte der Landesbetrieb vor Ort die Pläne vor.

Ab Montag (19. Juli) werden die zwei Rastplätze in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden. Bis Ende November sollen die ausgebauten Anlagen dann fertig sein, erläutern Müller und Krumm. „Der Verkehr auf der A43 wird nicht beeinträchtigt“, betont Müller. Rund 2,4 Millionen Euro aus Bundesmitteln kostet die gesamte Maßnahme. Eine Lärmschutzwand wird für weitere 500.000 Euro gebaut.

Insgesamt wird der Rastplatz aufgewertet. Neben der Lkw-Parkfläche steigt die Zahl der Pkw-Stellplätze von 18 auf 26, plus zwei Behindertenplätze. Diese sollen gepflastert, die Stellflächen für die schwereren Lkw hingegen betoniert werden, erläutert Müller. Dazu kommt ein verlängerter Extra-Standstreifen für Schwertransporte. Die Picknickanlagen werden ausgetauscht, die gesamte Beleuchtung der beiden Rastplätze wird verbessert. Da die WC-Anlage erst wenige Jahre alt sei, müsse man diese nicht erneuern, die dazugehörige Kleinkläranlage werde jedoch mit einer Kompletterneuerung auf den neusten Stand der Technik gebracht. Ausgetauscht wird auch die gesamte Entwässerungsanlage, erläutert Müller. Rund ein Kilometer Rohrleitung soll verlegt werden.

Eine Besonderheit werde die Lärmschutzwand, eine sogenannte Gabionenwand, sein, berichtet Christian Müller. „Drahtkörbe, gefüllt mit Steinen“, in der Mitte eine Absorptionslage, beschreibt er das künftige Bauwerk zwischen Rastplatz und Autobahn. Einerseits wolle man mit der Wand den Lkw-Fahrern komfortablere Ruhepausen ermöglichen, andererseits würden auch die Anwohner von diesem Lärmschutz profitieren, so Müller.

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