Nottuln
Weihnachtsstimmung pur

Sonntag, 28.11.2010, 20:11 Uhr

Schapdetten - Ein sternenklarer Himmel, schneeverzuckerte Dächer, Bäume und Gärten im Mondlicht. Nur um St. Bonifatius brannten die Feuer. Dazu der warme Lichterschein aus einem Dutzend kleiner weißer und roter Zelte. Mittendrin die Dorfkirche St. Bonifatius. Weihnachtsstimmung pur. Erinnerungen an die uralten Heimatgeschichten von Peter Rosegger . Und das mitten in Schapdetten - beim ersten offiziellen Weihnachtsmarkt.

Den Schapdettenern war wohl auch nach dem Fest. Unglaublich wie schnell sich nach der Samstagabendmesse der Platz zwischen Kirche, der „Alten Post“ und dem Hof Schulze Detten mit Menschen füllte. Angelockt vom Licht Hunderter von Kerzen, offener Feuer, schimmernden Zelten und verführerischen Düften. Und die Initiatoren dieses „im Eilverfahren entstandenen Projekts“ - ein Weihnachtsmarkt in Schapdetten - gingen die Augen über.

„Damit hatten wir in unseren kühnsten Träumen nicht gerechnet“, freute sich Martin Cauvet mit seinen Freunden vom Schützenverein am Getränkestand des Vereins. Gegenüber hatte Marion Rütering vom Hotel „Zur alten Post“ ihr Grünkohl- und Heißgetränkezelt errichtet und kam den drängenden Bestellungen selbst mit zahlreichen Hilfen manchmal kaum noch nach.

Viel zu tun hatten auch Renate Schwarz mit ihren gepflegten Antiquitäten, Goldschmiedin Barbara Kämereit, deren Schmuck besonders im Kerzenlicht funkelte. Dorothee und Marco Upmann hatten sich mit Weihnachtsbäumen und Adventsgestecken eingedeckt, Albert Bünker mit Holzarbeiten, deren Erlös an die Aktion „Ein Herz für Senegal“ ging. Schöne Gestecke fand man auch bei Hildegard Kemming, während bei Manfred Rüttjes farbenprächtige Holzarbeiten lockten. Schließlich und endlich erkannten die Besucher auch Barbara Lohaus aus der Bauerschaft Horst, die mit Holzskulpturen und gefrästen Weihnachtsbäumen aus Baumrinde auf großes Interesse stieß.

Aber auch an die kleinen Besucher hatte man seitens der Initiatoren gedacht. So versorgten Andrea Peper-Kewitz und Eltern und Helferinnen aus dem Kindergarten die Kinder mit heißem Kakao.

Alle hatten große Freude an dem vorweihnachtlichen Beisammensein. Bis auf einen kleinen Jack Russell. Denn den hatte Frauchen, wohl der Kälte wegen, in ein rotes Nikolaus-Kostüm gepackt. Und darin fühlte sich der Kleine gar nicht wohl.

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