Nottuln
Viele neue Ideen entwickelt

Samstag, 29.01.2011, 16:01 Uhr

Nottuln - Nun ist es offiziell: Die Gemeinde Nottuln ist Neumitglied in der Kaufmannschaft . „Wir versprechen uns davon eine noch engere Verzahnung und fruchtbarere Zusammenarbeit“, erklärte 2. Vorsitzender Christian Bolz . Bürgermeister Peter Amadeus Schneider versprach: „Das kriegen wir hin.“

Die Kaufmannschaft hatte am Donnerstag zur Mitgliederversammlung eingeladen, um über die Aktivitäten seit der letzten Versammlung in 2010 zu berichten. Damals waren Arbeitsgruppen neu eingesetzt worden, um die Arbeit der Kaufmannschaft zu optimieren. Christian Bolz, der für den beruflich verhinderten Vorsitzenden Bodo Stahlke die Versammlung leitete, stellte die neue Organisationsstruktur und Aufgabenverteilung in der Kaufmannschaft vor. Ausdrücklich betonte er, dass man offen für Veränderungen sei. „Wir wollen Transparenz in die Arbeit bringen und zeigen, hier ist eine Mannschaft, in der Leben steckt. Schließlich ist es unser Ziel, uns alle nach vorne zu bringen.“

Mit großem Interesse verfolgten die Mitglieder die ersten Berichte aus den Arbeitsgruppen. Die AG Öffentlichkeitsarbeit zum Beispiel hat bereits zweimal getagt, Kontaktdaten erneuert und arbeitet an der Verbesserung der Homepage, berichtete Vorstandsmitglied Dominik Freckmann.

Vorstandsmitglied Bettina Kerkhoff informierte über ein „sehr konstruktives Gespräch“ der Kaufmannschaft mit der Gemeinde Nottuln wegen der Blickpunkt-Marketinginitiative. Ein erstes Ergebnis sei die offizielle Mitgliedschaft der Gemeinde in der Kaufmannschaft.

Bürgermeister Peter Amadeus Schneider betonte die gemeinsamen Interessen. Vereinbart sei, alle Projekte auf ihre Wertigkeit zu prüfen. Konkret gilt dies für den Martinimarkt. „Hier ist es an der Zeit für eine Auffrischung.“ Fahrgeschäfte und gastronomische Angebote stimmten, aber die Marktbeschicker von außen hätten nicht mehr das Niveau wie früher. Schneider informierte über die Idee, den Martinimarkt um einen Kunst-/Kunsthandwerkermarkt zu bereichern. Aufgrund des November-Termins gebe es gute Aussichten, dafür Künstler und Kunsthandwerker zu gewinnen. Im Haushalt der Gemeinde stehen zudem Mittel bereit, um ein derartiges Projekt zu unterstützen. Als Standort brachte der Bürgermeister den Kirchhof (hinter der Kirche) sowie die Von-der-Reck-Straße ins Gespräch. Aus der Versammlung kam ferner der Vorschlag Domherrengasse. In der Blickpunkt-Arbeitsgruppe sollen die Ideen weiter konkretisiert werden.

Hoch aktiv ist die Arbeitsgruppe für den Frühlings- und Gartenmarkt, der vom 6. bis 8. Mai stattfindet. Michael Bellmann berichtete, dass erstmals das Maibaumfest des Heimatvereins am Freitag (6. Mai) in das Marktgeschehen integriert werde. Bestandteil des Marktes ist ferner wieder am Samstag der Stiftslauf der DJK. Zusätzlich bemüht sich die Arbeitsgruppe darum, für den Sonntag (8. Mai) die Veranstaltung „Nottuln à la carte“ auf dem Kastanienplatz zu organisieren. Hier hat die heimische Gastronomie das erste Mitmachrecht.

Kaufmannschaft und Gemeinde versprechen sich von der Verknüpfung der einzelnen Veranstaltungen eine deutlich höhere Attraktivität. Bürgermeister Schneider sicherte eine Sperrung des Ortskerns für den Autoverkehr zu, damit der Besuch der Veranstaltungen zu einem echten Flanier-Erlebnis wird.

Angesprochen, aber noch nicht endgültig entschieden wurden Möglichkeiten, die Kaufmannschaft als Vereinigung stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken. Möglich wäre eine Unterstützung der Aktion „Wir retten St. Martinus“, eine Beteiligung am Neubürgertreff (18. Mai) oder die Präsenz in verschiedenen Medien.

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