Nottulner Spätsommerfest
Wunderbare Stimmung beim Weinfest

Sonntag, 11.09.2011, 20:09 Uhr

Nottuln - Im Himmel ist man Nottuln wohlgesonnen. Tags vorher noch kalt und regnerisch, drehte am Samstag irgendwer da oben die Heizung voll auf. Wovon natürlich Gastgeber wie Gäste und Genießer des Nottulner Spätsommerfestes mit Weinfest , Kirmes und Kunstbörse profitierten. Mit dem Ergebnis, dass dieser 6. Weinmarkt - zumindest am ersten Tag - bis weit in die Nacht die Gläser klingen ließ.

So fand schon Ursula Boldt-Hübner, Nottulns erste stellvertretende Bürgermeisterin, hochlobend ihren Rosé genießend: „Wein ist kein Nahrungsmittel. Er ist es auch, aber in erster Linie ist er ein Gefährte, mit dem man lebt, mit dem man sich tröstet, mit dem man Freunde hat.“ Und folgerte: „Das Weinfest ergänzt sich wunderbar mit der Kunstbörse und der Kirmes.“

Das fand auch die Schülerband, die gemeinsam mit „Mitorganisator“ Wolfgang Heyn aus Bad Sassendorf angereist war, um hier für Stimmung zu sorgen. Abgelöst wurden die jungen Musiker vom großen Ensemble der Nottulner Blasmusikvereinigung, die sich auch nach ihrer großartigen Stimmungsmusik nur schlecht von den Winzerständen trennen konnten. Denn schließlich feierte einer ihrer Sprecher, Michael Denter , an diesem goldenen Rebentag auch noch seinen Geburtstag.

Mit dem traditionellen „Lambertusspiel“, organisiert vom Nottulner Heimatverein, unterhielt eine kleine Schar fackeltragender Kinder die Gäste im Hanhoff. Verstärkt um ein Dutzend kräftiger Kehlen des örtlichen MGV, Sigrid Bürger am Akkordeon und Willi Hölscher von der Plattdeutschen Laienspielschar als „Buur“, tanzten die Kleinen um die Lichterpyramide und wollten gar nicht mehr aufhören.

Auch die vielen Besucher verschwendeten keine Gedanken an einen vorzeitigen Heimweg. Denn zu den süffigen Kellergeistern von Nahe, Mosel, Pfalz und Rhein passten die ausgezeichneten, weinbegleitenden Schmankerl, wie Käse und Baguette, oder noch besser: knuspriger Flammkuchen. Was aber die Weinkenner, speziell die von der Pfalz, auszeichnete, war die Wahl der Pfälzer Nationalspeise: Original Saumagen mit Kraut.

Dazu schmunzelte Longinusturm-Gastronom Tim Broeker: „Später aber kommen die Durstigen dann noch auf ein Bier zu mir.“

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/104093?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F164%2F698022%2F698036%2F
Nachrichten-Ticker