Eine tolle Erfahrung
Stimmbildungstag beim Appelhülsener Jugendchor „inCantare“

Appelhülsen -

„Tief einatmen . . . tiefer . . .  noch tiefer. Und nun mit Schwung in die Höhe! Und den Bauch nicht vergessen!“ So und ähnlich klang es aus den Räumen des Speichers am Schulze Frenkings Hof in Appelhülsen.

Donnerstag, 24.11.2011, 15:11 Uhr

Der Jugendchor inCantare absolvierte dort bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr einen Proben- und Stimmbildungstag. Eingeladen hatten sich die jungen Sängerinnen und Sänger den über die Grenzen des Münsterlandes hinaus bekannten Gesangspädagogen und Opernsänger Ludger Breimann , Leiter des „Gesangsstudio Münster “.

Mit großem Fachwissen, damit verbundenen praktischen Übungen und die Übertragung dessen auf konkrete Chorstücke vermittelte er den Mitgliedern von inCantare vor allem die Wichtigkeit der Atmung beim Singen. „Das richtige Atmen ist das A und O beim Singen. Tief in den Bauch atmen, wobei die Bauchdecke sich nach außen wölbt, und dann den Atem als Stütze für die Töne nehmen. Dabei muss die Bauchdecke wieder nach innen gehen.“

Dass das aber gar nicht so einfach zu koordinieren ist, konnten die Sänger am eigenen Leib erfahren, was zu allgemeiner Erheiterung führte und die gute Stimmung für den Tag sicherte.

Im folgenden Teil begann die Arbeit an ausgesuchten Chorstücken. Chorleiterin Astrid Strege hatte speziell die Stücke für das am 11. Dezember stattfindende „Quempassingen“ herausgegriffen. So wurden immer wieder Passagen der Lieder „Tochter Zion“, „O komm, o komm Emanuel“, „Wir warten auf das Licht“ und „Bjuschki baju“ geprobt. Schwerpunkt war hier neben der Atmung besonders die Artikulation. „Auch wenn da ‚König‘ steht, es heißt ‚Könich‘ , schön breit westfälisch, wie wir Münsterländer es lieben.“

Mithilfe solcher und anderer wertvoller Tipps waren zum Ende der ersten Probeneinheit klangvolle und schön gestaltete Chorstücke zu hören. In der zweiten Probeneinheit erhielten die Chormitglieder eine Einzelstimmbildung von Ludger Breimann. Jedem Chormitglied wurden die persönlichen Stärken der Stimme aufgezeigt und natürlich auch, wie diese in den Proben abzurufen und in den Stücken einzusetzen sind.

„Das war schon eine tolle Erfahrung einmal zu hören, was in jedem einzelnen steckt und wie begeistert alle beim Singen dabei sind“, so Chorleiterin Astrid Strege, die bei den Einzelstimmproben als Zuhörerin dabei war. Alle sind sich daher sicher: das war nicht der letzte Stimmbildungstag.

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