Anstoßen auf das Gewerbegebiet Beisenbusch
„Vorbildliche Zusammenarbeit“

Nottuln -

Das Gewerbe- und Industriegebiet Beisenbusch liegt im Dreieck zwischen Bundesstraße 525 und Kreisstraße 11. Das machte die Zusammenarbeit von Gemeinde, Kreis und Landesbetrieb Straßen NRW notwendig – und die lief offenbar sehr gut.

Montag, 06.08.2012, 21:08 Uhr

Anstoßen auf das Gewerbegebiet Beisenbusch : „Vorbildliche Zusammenarbeit“
Stießen auf das Gewerbe- und Industriegebiet Beisenbusch an (v. l.): Nikolai Weber (Straßen NRW), Landrat Konrad Püning, Dirk Griepenburg (Straßen NRW), Bürgermeister Peter Amadeus Schneider, Werner Schulze Esking (Raiffeisen Steverland), Diplom-Ingenieurin Maria Odenthal (Gemeindeverwaltung Bauleitplanung und Wirtschaftsförderung), Diplom-Ingenieur Bernd Pieper (Gemeindewerke) und Werkeleiter Peter Scheunemann. Foto: Frank Vogel

Während die Verantwortlichen mit Wasser und O-Saft auf das Gewerbe- und Industriegebiet Beisenbusch anstoßen, geht es im Hintergrund zu wie im Bienenstock: Lastwagen fahren hin und her, Bagger graben ihre Schaufeln in die Erde, und Bauarbeiter wuseln über die Grundstücke. „Für uns ist das heute ein wichtiger Termin“, begrüßte Bürgermeister Peter Amadeus Schneider die Gäste: Landrat Konrad Püning, Dirk Griepenburg , Leiter der Coesfelder Niederlassung des Landesbetriebs Straßen NRW, und seinen Projektleiter Nikolai Weber sowie Werner Schulze Esking, den Vorstandsvorsitzenden der Raiffeisen Steverland.

Jetzt, wo der Verkehr wieder über die Kreisstraße 11 läuft, hatte Schneider eingeladen vor allem auch, um Dank zu sagen: „Die Zusammenarbeit zwischen Kreis, Landesbetrieb und Gemeinde war formidabel.“ Eine Einschätzung, die auch Püning und Griepenburg teilten. Der Landrat freute sich über das Gewerbegebiet als „eine hochattraktive Geschichte, von der der ganze Kreis profitiert“. Die vorbildliche Zusammenarbeit der Behörden erhoffe er sich auch für zukünftige gemeinsame Maßnahmen.

Dank und Lob des Bürgermeisters galten aber auch seinem Mitarbeiter Diplom-Ingenieur Bernd Pieper: „Wir sind personell unglaublich klein aufgestellt, die Betreuung der Maßnahme lag zuletzt nur auf seinen Schultern.“ Pieper seinerseits bestätigte, dass die rund einjährige Zusammenarbeit mit Landesbetrieb und Kreis sehr gut gewesen sei: „Da hat das Wort gegolten, das man sich gegeben hat.“

Besonders begrüßte Schneider auch Werner Schulze Esking: „Wenn die Raiffeisen Steverland nicht so hartnäckig gewesen wäre und den Standort unbedingt gewollt hätte, gäbe es dieses Gewerbegebiet jetzt nicht.“

Schulze Esking betonte, dass die Raiffeisen vor allem über die Anbindung sehr glücklich sei. „Die ausgebaute Kreuzung ist unabdingbar, um unseren Betrieb zu erreichen.“ Wie gut die Anbindung funktioniert und der neue Standort angenommen wird, konnte Schulze Esking belegen: Die Getreidehalle sei zu drei Vierteln mit Gerste voll, man werde jetzt etwas davon auslagern müssen, um Platz für den Weizen zu schaffen.

Dirk Griepenburg wurde natürlich auf die Kreuzung angesprochen. Den von vielen gewünschten Kreisverkehr habe seine Behörde als erstes in den Fokus genommen, aber ein Kreisverkehr passe nicht überall. Jede Kreuzungssituation müsse individuell betrachtet werden. Ergebnis der Betrachtung in diesem Fall: Ohne eine Änderung der Situation war die Verkehrsqualität „ungenügend“. Mit einem Kreisverkehr wäre sie „mangelhaft“ gewesen, was vor allem an den sehr unterschiedlichen Verkehrsmengen der vier Äste liege. Mit der jetzigen Ampellösung sei die Verkehrsqualität „befriedigend“. Dass ein Kreisverkehr deutlich teurer als eine Ampelanlage ist, sei nicht das ausschlaggebende Argument gewesen.

Die anfänglichen Pro­bleme mit der Ampel (wir berichteten) seien durchaus typisch. In der Praxis müsse in aller Regel noch nachjustiert werden. Man werde auch beobachten, wie sich die Situation entwickelt, wenn die ersten Betriebe voll laufen. „Alles in allem denke ich aber, dass das Ergebnis sich sehen lassen kann.“

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