Chorverband Westmünsterland
Münsterländer Chöre können sich hören lassen

Appelhülsen -

Chöre aus dem gesamten Münsterland nahmen in Appelhülsen an einem Beratungssingen teil.

Montag, 01.10.2012, 18:10 Uhr

Dass es sich nicht um einen Probentermin handelte, zeigte die Eleganz der Sänger und Sängerinnen, die den Frenkings Hof ansteuerten. Sie trafen sich dort am Sonntag zum „ Beratungssingen “, angeregt und organisiert vom Chorverband Westmünsterland mit dem Vorsitzenden Ralf Pascher (Nottuln). Letzterer wurde bei der Moderation und Vorstellung der Chöre von Gabriele Heis, Vorsitzende des Kreis-Chorverbands Euskirchen, unterstützt.

Zur Begrüßung startete der Appelhülsener Kinderchor „Die Steverlerchen“ mit Kostproben seines musikalischen Könnens. Danach kamen die Gäste an die Reihe. Darunter waren das „Collegium Canticum Borken“ unter Leitung von Robert Kemper, der Chor „Haste Töne“ aus Nottuln unter Leitung von Maria Stanko, der MGV „Eintracht“ Appelhülsen unter Leitung von Reinhard Kollenberg, der „Schubert Chor Rheine“ mit Linde Müller-Blaak am Dirigentenpult, der MGV „Sängerbund Bocholt“ unter Frank Bleckert, der MGV Nottuln mit seinem Dirigenten Karl-Heinz Gerdemann und schließlich die Sängervereinigung Borken unter Leitung von Robert Kemper.

Im großen Saal des Bürgerzentrums lauschten auch die Sänger des MGV Bösensell. Sie hatten ihre aktive Teilnahme wegen eines plötzlichen Sterbefalls kurzfristig absagen müssen, waren aber gekommen, um die Bedeutung des Chorgesangs zu unterstreichen.

Zwischendurch gab es Beratungspausen. Und die gehörten hinter verschlossenen Türen den Experten Willi Kastenholz und Winne Vogt, letzterer bekannt als Mitglied der „6-Zylinder“. Die beiden Fachleute lauschten und staunten, notierten Schwächen und Stärken – und dokumentierten alles dann am Ende in einem Nachweis über die Teilnahme an diesem vielseitigen Beratungssingen.

Die Experten hörten Altbekanntes, geistiges Liedgut, fremdsprachige Weisen und zeigten Erstaunen über den hohen Leistungsstand der münsterländischen Chöre. So wie auch Organisator Ralf Pascher und Bürgermeister Peter Amadeus Schneider: „Es ist interessant, dass die alten, beim älteren Publikum immer noch beliebten Volksweisen mehr und mehr durch moderne Kompositionen ergänzt werden. Das hilft auch bei der Nachwuchswerbung, der Jugend die Schönheit des Chorgesangs zu vermitteln.“

Ach ja, die Jugend. In Appelhülsen waren es die „Steverlerchen“, die den Gästen Aufenthalt und Pausen versüßten. Denn sie servierten leckeren Kuchen und frischen Kaffee.

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