Lokale Wirtschaft
Kapazitäten verdoppelt

Nottuln -

Mit Tagen der offenen Tür und einer kleinen Feierstunde hat die Raiffeisen Steverland eG ihren neuen Geschäftssitz im Gewerbegebiet Beisenbusch in Betrieb genommen.

Sonntag, 28.10.2012, 18:10 Uhr

Lokale Wirtschaft : Kapazitäten verdoppelt
Schlüsselübergabe: Thorsten Pogge (l.) übergab Steverland-Geschäftsführer Albrecht Hogreve einen symbolischen Schlüssel, wozu auch Johannes Schulte-Althoff (2.v.r.) und Werner Schulze Esking (r.) applaudierten. Foto: Marita Strothe

Bei strahlendem Sonnenschein strömten am Samstag zahlreiche Gäste zum offiziellen Empfang ins mollig beheizte Zelt am Beisenbusch. Start zu zwei Tagen der offenen Tür anlässlich der Eröffnung der Raiffeisen Steverland eG und ihres Kooperationspartners Aral am neuen Standort.

„Das, was Sie hier sehen, hat alles AGRAVIS-Architektin Margarete Nowakowska entworfen“, informierte Steverland-Vorsitzender Werner Schulze Esking in seiner Begrüßung. Er dankte allen, die zum Gelingen des Neubauprojektes beigetragen haben.

Im Namen der Gemeinde Nottuln beglückwünschte der stellvertretende Bürgermeister Wolf Haase die Steverland eG, dieses 5,5-Millionen-Euro-Projekt auf die Beine gestellt zu haben. Die Symbiose eines renommierten Tankstellenbetreibers mit der Agrarhandlung lasse eine wirtschaftlich positive Entwicklung erwarten, betonte er. Die Schaffung neuer Arbeitsplätze und auch die Berücksichtigung des Klimaschutzes, etwa durch Dachbegrünung und die Nutzung der Abwärme aus der Kühlung für die Wärmeversorgung, seien auch für die Gemeinde erfreulich. „Nicht ganz uneigennützig“, schloss Haase schmunzelnd, „wünschen wir allen beteiligten Akteuren eine glückliche und erfolgreiche Zukunft hier im Beisenbusch.“

Dr. Uwe Marx , Leiter Netzentwicklung bei der Aral AG, wies auf die Besonderheit des Anlasses hin, schließlich sei es das erste Mal, dass sich die beiden Marken Aral und Raiffeisen miteinander verbunden hätten. Seine Arbeit sei mit der Eröffnung beendet, so Dr. Marx, und er könne nun den Staffelstab an die volle Frauenpower abgeben, denn sowohl die Distrikt- als auch die Tankstellenleitung liegen in Frauenhand.

Johannes Schulte-Althoff (AGRAVIS-Vorstand) betonte, der Umzug der Raiffeisen Steverland an den neuen Standort sei nicht nur ein Aufbruch für die Genossenschaft, sondern auch für die Landwirtschaft ein wichtiger Schritt in die Zukunft. Vorstandskollege Thorsten Pogge dankte der Steverland, dass die AGRAVIS das Projekt ausführen durfte, und überreichte dem Hausherren, Geschäftsführer Albrecht Hogreve, einen symbolischen Schlüssel.

„Ich war nicht immer ein einfacher Bauherr“, gab Hogreve zu. Schließlich sei eine Investition von mehr als der halben Bilanzsumme für die Steverland eine besondere Anstrengung. „Wir haben damit Kapazitäten geschaffen, die im Vergleich zu vorher doppelt so groß geworden sind, und wir können damit das Einzugsgebiet größer gestalten“, hob er hervor. „Die Akzeptanz scheint groß zu sein. Das freut uns und gibt uns Hoffnung.“

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