Besuch in der Partnerstadt St. Amand-Montrond
Gegenbesuch ist schon fest gebucht

Nottuln -

Erstmals machte sich in diesem Jahr eine kleine Gruppe von Nottulner Bürgern mit geistigen Behinderungen, die in den Außenwohngruppen von Stift Tilbeck oder auch selbstständig betreut wohnen, auf den Weg nach St. Amand-Montrond.

Freitag, 09.08.2013, 17:08 Uhr

Die vier Personen wurden von zwei Betreuern begleitet. Der französische Fachbereich des Nottulner Partnerschaftskomitees hatte in Gesprächen mit Vertretern des Stifts Tilbecks und des französischen Pendants, Les Foyers Bernhard Fagot, den Besuch vorbereitet. Die Detailarbeit erledigten dann Marianne Klan , Leiterin von Haus Markus in Nottuln , und Brigitta Gerhard Laus vom Haus Antonius sowie auf französischer Seite Cathérine Nathan und Alexis Seidel.

Die Mitarbeiter hatten zwei Ferienhäuser in der Nähe von St. Amand angemietet. An einem wunderschön gelegenen See vor den Wäldern des Tronçais verbrachten die Nottulner und eine gleich starke Gruppe aus der Partnerstadt viele gemeinsame Stunden. Die Mahlzeiten wurden gemeinsam eingenommen, und regelmäßig nahmen die behinderten Menschen an den Veranstaltungen der übrigen Gruppe teil. Mit viel Spaß verfolgten sie die folkloristischen Tänze, beteiligten sich auch aktiv an den Tänzen. Die Sprache war kein Hindernis.

Marianne Klan war hocherfreut über die Herzlichkeit des Empfangs. Und Günter Dieker , Vorsitzender des Fachbereichs St. Amand, stellte zufrieden fest: „Die Inklusion war in diesem Bereich nahezu vollständig erfüllt. Der Umgang miteinander war nach sehr kurzer Zeit vollkommen unproblematisch.“ Allein die Tatsache, dass man noch darüber spricht, zeige, „dass es doch noch nicht ganz alltäglich ist“. Zum Abschluss brachte die Nottulner Gruppe vielfach ihre Zufriedenheit zum Ausdruck, und Marianne Klan schaute schon zuversichtlich auf den Gegenbesuch , der bereits im November zum Martinimarkt erfolgen soll. Auch fürs nächste Jahr wurden schon Pläne geschmiedet, erneut nach St. Amand zu fahren.

„Es war spannend zu beobachten, wie dieses Projekt anlief. Ich war selber überrascht, wie leicht die Gruppe integriert wurde und die Teilnehmer auch mit den Sprachschwierigkeiten fertig wurden. Ich freue mich auf weitere Austausche“, stellte Günter Dieker abschließend fest.

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