Dettener Dorfladen
Genossenschaft vor der Gründung

Schapdetten -

Der Dettener Dorfladen rückt näher: Der Verein Schapdettener für Schapdetten, der der Projekt initiiert hat, plant Anfang September die Gründung einer Bürgergenossenschaft. Diese soll am 5. September bei einer Bürgerversammlung vorgestellt werden.

Freitag, 16.08.2013, 19:08 Uhr

Jetzt wird es langsam ernst: Der Verein „Schapdettener für Schapdetten “ lädt zur Bürgerversammlung ein, auf der über die Gründung der Genossenschaft „ Dettener Dorfladen “ informiert werden soll. Die Veranstaltung ist auf den 5. September (Donnerstag) terminiert worden und beginnt um 19.30 Uhr im Hotel „Zur alten Post“.

Die Bürgerinnen und Bürger sollen dann zunächst über das Konzept „Dettener Dorfladen“ informiert werden. Anschließend präsentiert sich die Bürgergenossenschaft. Diese soll, so Vereinsvorsitzende Walburga Niemann im WN-Gespräch, voraussichtlich am 2. September (Montag) gegründet werden. Die Mitglieder des Aufsichtsrates und des Vorstandes der Genossenschaft „Dettener Dorfladen“ i. G. (in Gründung) werden sich dann bei der Bürgerversammlung vorstellen.

Zum Abschluss der Veranstaltung, die Christina Schulze Bisping moderieren wird, gibt es ausreichend Zeit, um Fragen zu stellen und zu diskutieren. Die Gäste werden dabei fachkundige Ansprechpartner finden:

Rosemarie Sandmann, Geschäftsführerin des Dorfladens Welbergen, und der Vorstandsvorsitzende der dortigen Bürgergenossenschaft, Hermann Lastring, können aus eigener Erfahrung berichten. Karl Weckendorf, Vorstand der Volksbank Nottuln, die das Schapdettener Projekt finanziell fördert, ist ebenfalls eingeladen. Vom Genossenschaftsverband wird Rechtsanwalt Christoph Gottwald erwartet. Als Lieferant hat sich die Markant-Gruppe angeboten, sie wird durch Unternehmensberater Michael Weerning vertreten, auch Bäckermeister Bernd Fröndhoff, dessen Ladenlokal den geplanten Dettener Dorfladen beherbergen soll, wird dabei sein.

Um das Projekt tatsächlich umsetzen zu können, sind noch viele Schritte zu gehen. Wichtig ist zunächst auch, dass das Startkapital zusammenkommt. Insgesamt, so Walburga Niemann, müssen die Bürgerinnen und Bürger 320 Anteile in Höhe von jeweils 250 Euro erwerben. Stichtag dafür, die Summe zusammenzubekommen, ist der 30. September. „Was das Geld angeht, bin ich ziemlich optimistisch, dass wir das schaffen.“

Ab der kommenden Woche werden Mitglieder des Vereins einen Flyer verteilen, auf dem alle Informationen noch einmal zusammengefasst werden.

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