Nottulner Kunstböre 2013
Neun Künstler stellen aus

Nottuln -

Wenn die Nottulner Kunstbörse am Wochenende 14./15. September über die Bühne geht, dann können sich die Besucher von der Qualität einer Ausstellung überzeugen, die schon eine gute Tradition in Nottuln hat. Neun Künstlerinnen und Künstler stellen aus.

Samstag, 31.08.2013, 14:08 Uhr

Wenn die Nottulner Kunstbörse am Wochenende 14./15. September zusammen mit dem Weinfest und der Kleinen Kirmes unter dem gemeinsamen Titel „Spätsommerfest“ über die Bühne geht, dann können sich die Besucher von der Qualität einer Ausstellung überzeugen, die schon eine gute Tradition in Nottuln hat.

Am 14. September (Samstag) ist die Ausstellung in und an der Alten Amtmannei sowie in der Ascheberg­schen Kurie von 15 bis 21 Uhr geöffnet, am 15. September (Sonntag) von 11 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Eröffnet wird die Kunstbörse am 14. September um 18 Uhr durch Bürgermeister Peter Amadeus Schneider. Neun Künstlerinnen und Künstler werden ihre Werke präsentieren.

In der Aschebergsche Kurie stellt Reinhold Gerwert (Gelsenkirchen) seine Industrieimpressionen aus. 1946 in Groß-Reken geboren, begann er 1972 zu malen und zu zeichnen. Seit 2005 ist er Mitglied der Kunstschmiede Gladbeck.

Nottulner Kunstbörse

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In der Alten Amtmannei (obere Etage) ist Simone Schmidt (Hamburg) mit ihrer Malerei zu finden. Von 1977 bis 1999 lebte sie in Nottuln und freut sich, dass sie hier ausstellen kann, da viele Freunde und ihre Familie immer noch in Nottuln leben. Von 1990 bis 1992 besuchte sie die Fachoberschule für Gestaltung in Münster und absolvierte dann eine Ausbildung zur Schauwerbegestalterin. Bei der Künstlerin Ines Kollar hat sie von 2007 bis 2009 gelernt mit Acryl zu experimentieren. Ihre Werke sind auf Ausstellungen in Hamburg, Lübeck und Berlin gezeigt worden.

Immer wieder mit neuen Themen und Techniken überrascht die Nottulnerin Luzia Zipperle. Bis Februar 2009 hat sie sich mit verschiedenen Materialien wie Öl- und Acrylfarbe, Pastelle, Rötel, Kohle sowie Bunt- und Bleistift auseinandergesetzt. Von 2009 bis 2011 absolvierte sie das Studium „Kreative Malschule“ an der Hamburger Akademie für Fernstudien, seit 2011 nimmt sie an Workshops verschiedener Künstler teil.

Sabine Lovermann (Dülmen) ist mit Malerei vertreten. Geboren 1959 in Haltern am See, nimmt sie seit dem Jahr 2000 an Malkursen teil, bildete sich im Atelier ZwischenZeitRaum in Münster weiter und absolviert zurzeit ein Studium der Malerei am Institut für Bildende Kunst und Kunsttherapie in Bochum.

Serap Riedel (Duisburg) zeigt Malerei. Die 1960 in Sivas, Türkei, geborene Künstlerin, lebt seit 1973 in Deutschland. Das Malen hat sie sich selbst beigebracht, 2007 und 2008 machte sie vertiefende Studien an der Freien Akademie der bildenden Künste, Essen. Seit 1990 hat Serap Riedel über 3000 Bilder als freischaffende Künstlerin geschaffen, seit 2003 war sie damit auf Ausstellungen in Duisburg, Essen und Münster präsent.

Werner Kapuschat (Bremen) zeigt Holzschnitte. Geboren 1949 in Rotenburg/Wümme, ist er als Künstler Autodidakt. Das Mitglied im Kunstverein KVAK in Kröte hat seit 1990 an diversen Zeichen-, Mal- und Druckkursen teilgenommen.

Im Erdgeschoss der Alten Amtmannei sind Werke des Nottulners Peter Bolle zu sehen. Der Kettensägenkünstler, der zuletzt auf der Daruper Landpartie dabei war, ist 1958 in Nordhorn geboren, in Dülmen aufgewachsen und übt seit 2007 seine Kunst aus. Er schnitzt Skulpturen aus teilweise abgesägten Bäumen oder alten Fachwerkbalken und Pfählen.

Die Havixbeckerin Lydia Mächler zeigt Malerei. 1960 in Münster geboren, brachte sie sich das Malen selbst bei und übt das Hobby seit circa 15 Jahren aus. Ihre Bilder zeigen florale, tierische und menschliche Motive, teils erstellt sie auch abstrakte Gemälde. Durch den Einsatz etwa von Jute oder Spachtelmasse macht sie die Bilder lebendiger.

Last but not least ist Ulli Messing auf der Kunstbörse vertreten. Der Nottulner Glaskünstler, der die Kunstbörse auch organisiert, zeigt einige seiner Objekte. Der 1953 in Dülmen geborene Messing ist „in Buldern zwischen Pinseln und Farben aufgewachsen“. Nach einem Praktikum in der Glasmalerei Junglas in Münster studierte er an der Folkwangschule Essen Freie Malerei und schloss als graduierter Designer ab. Neben der Glaskunst beschäftigt er sich mit Fotografie und Malerei.

Wer „Kunst in Aktion“ erleben möchte, hat dazu auf dem Kastanienplatz Gelegenheit. Dort wird Peter Bolle seine Kettensägenkunst vorführen und werden sich auch Lydia Mächler und Ulli Messing über die Schulter schauen lassen.

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