Hegering Nottuln-Havixbeck
Jaulen brachte Punktabzug

Nottuln/Havixbeck -

Kein Zweifel, auch wenn sich die Sommersonne mit Beginn jeden Morgens gegen die zunehmende nächtliche Kühle wehrt, der Herbst steht vor der Tür. Und damit auch die Zeit der Jäger, die sich ab Mitte Oktober um die Hege und Pflege der hiesigen Niederwild-Bestände bemühen.

Sonntag, 01.09.2013, 15:09 Uhr

Damit Herr und Hund den kommenden Aufgaben gerecht werden, hatte der Hegering Nottuln-Havixbeck am Samstag zum Treffen aller Jagdhundehalter nach Schapdetten eingeladen.

Mehr als zwei Dutzend „Gespanne“ waren der Einladung gefolgt. Ziel sei es, so Walter Beckmann , Hundeobmann im Hegering und als solcher auch Experte für den Umgang mit den vierbeinigen Jagdbegleitern, die Jagdeignung der Tiere in lockerer Form zu testen.

Dass dabei auch der Kontakt unter den Hundeführern gepflegt werden sollte, zeigte schon die Anwesenheit einer Gruppe von Jagdhornbläsern, darunter auch Hegerings-Vorsitzender Karl Weckendorf. Dass nicht allen Hunden die „Musik“ gefiel, machten einige mit Wolfsgeheul deutlich.

Danach ging es raus ins Revier von Franz-Josef Schulze Detten. Dort mussten die Hunde unter anderem bei einer simulierten Treibjagd zeigen, dass sie sich unangeleint still neben ihrem Herrchen verhalten. Auch wenn „nebenan“ geschossen wird. Jaulen oder Bellen führte automatisch zu Punktabzügen im späteren Bewertungsprotokoll.

An anderer Stelle mussten die Hunde erlegtes Wild suchen und möglichst auf schnellstem Wege ihrem Herrchen oder Frauchen vor die Stiefel legen.

Das war vor allem im großen Teich hinter dem Sportplatz nicht gerade ein tierisches Vergnügen. Und doch legten die vierbeinigen Schwimmer erstaunliche Leistungen an den Tag. Die tote Ente aus der Truhe fand immer wieder an Land zurück.

Schließlich standen zwei Kurzhaar-Weimaraner mit gleicher Punktzahl unmittelbar vor dem Gewinn des großen Wanderpokals: „Graf von der Kindsburg“ von Hundeführer Klaus Dahms und „Branka vom Bokelo“ mit Simon Kimmeyer. Wobei sich der adlige Rüde wenig adlig verhielt und im Stechen – einem Geschwindigkeitsparcours – der edlen Hündin mit wenigen Sekunden Vorsprung den Pokal wegschnappte.

Ein besonderer Hund fehlte, der seit Jahren immer zu den Besten gehört hatte: „Harry von der Steverquelle“ von Michael Vogts. „Er starb erst vor wenigen Tagen im hohen Hundealter“, verriet sein Herrchen mit etwas Traurigkeit.

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