Aktionskreis Joao Pessoa informiert
Nottuln auf dem Weg zur Fairtrade Town?

Nottuln -

Der Aktionskreis Joao Pessoa hat jetzt über den Stand der Dinge beim Thema „Fairtrade Town Nottuln“ informiert. Die Chancen, dass Nottuln das Fairtrade-Siegel bekommen kann, stünden nicht schlecht.

Donnerstag, 24.10.2013, 18:10 Uhr

Die Gemeinde Nottuln hat gute Chancen, in absehbarer Zeit das Siegel „Fairtrade Town“ verliehen zu bekommen. Diesen Eindruck konnten rund 45 Gäste des Arbeitskreises Joao Pessoa mit nach Hause nehmen. Sie hatten sich am Montag in der Alten Amtmannei eingefunden, um sich über den Stand der Bemühungen in Sachen „Fairtrade Town Nottuln“ zu informieren.

Christel Plenter, Vorsitzende des Aktionskreises Joao Pessoa e.V., moderierte den informativen Abend. Nach Grußworten der Kirchengemeinden informierte Hendrik Meisel , Fachreferent von FairTrade Deutschland , über die Zielsetzungen und Standards der Kampagne „Fairtrade Towns“. Faire Preise für die Produzenten, das garantiere das Fairtrade-Siegel, fasste er die Kampagnenziele prägnant zusammen. Es sei notwendig, den Konsumenten die Entscheidung für faire Produkte zu erleichtern, so Christel Plenter. „Das FairTrade-Produktsiegel bietet eine solche Entscheidungshilfe beim Einkauf im Supermarkt, beim Blumenhändler oder im Café.“

Nachhaltigen Eindruck auf die Zuhörer machten, so schreibt der Aktionskreis in einer Pressemitteilung, die weiteren Ausführungen von Hendrik Meisel: „Keine Kinderarbeit, gerechte Preise, von denen die Produzenten leben können, Schulbildung sowie ökologischer und nachhaltiger Anbau sind Standards, die das Fairtrade-Siegel sicherstellt.“

Ein musikalisches Programm sowie eine reichhaltige Auswahl am Kostproben verschiedener Schokoladen, Säfte und Heißgetränke versüßten den Gästen die Pause. Ann-Christin Rauß, eine 16-jährige Schülerin, berichtete anschließend über die Schülerfirma „FairKopi“ des Kopernikus-Gymnasiums Rheine, die erfolgreich mit Fairtrade-Produkten handelt.

Bürgermeister Peter Amadeus Schneider lobte das Engagement des Aktionskreises und wies darauf hin, „dass Nottuln sich bereits auf gutem Weg zur fairen Gemeinde befindet“. Etwas Arbeit sei allerdings noch nötig. Eine Schülerfirma wäre noch zu gründen, doch auch so seien viele Kriterien für die Anerkennung als Fairtrade Town bereits erfüllt. Auch die politische Gemeinde sei gefragt, wo und wie sie dazu beitragen könne, die Kriterien der Kampagne „Fairtrade Towns“ zu erfüllen.

Vereine und Initiativen, die diese Kampagne aktiv unterstützen möchten, werden gebeten, sich an den Aktionskreis Joao Pessoa zu wenden (www.aktionskreis-joao-pessoa.de). Dessen Stand auf dem Martinimarkt bietet dazu eine gute Gelegenheit.

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