Radwegekirche in Appelhülsen
Auftakt mit einer Fotoausstellung

Appelhülsen -

Die Radwegekirche in Appelhülsen geht in ihre vierte Saison. Und zu deren Eröffnung gab es diesmal besonderes: Zugleich wurde eine Fotoausstellung von Walter Weigelt eröffnet.

Sonntag, 01.06.2014, 17:06 Uhr

Meditative Klänge eines Monochords, verknüpft mit freiem Gesang von Anne Meyer-Schwickerath stimmten am Samstagnachmittag auf die Saisoneröffnung des Appelhülsener Friedenshauses als Radwegekirche ein. „So etwas habe ich hier noch nie gehört“, stellte anschließend Dirk Randhahn fest, dass die Einstimmung ihm gut getan habe.

Herzlich hieß er an diesem Nachmittag nicht nur zum Start in die vierte Saison der Radwegekirche der evangelischen Gemeinde in Appelhülsen willkommen, sondern auch zur Eröffnung der Fotoausstellung von Walter Weigelt . Bis zum 27. Juli werden die Aufnahmen des bekannten Hobbyfotografen zum Thema „Die Vogelwelt der Rieselfelder Appelhülsen“ im Friedenshaus zu sehen sein.

Das Radwegekirchenteam, zu dem neben Randhahn auch seine Frau Birgit, Renate und Hans Mertl, Gabi Gers, Claudia Essmann, Karin Deilmann, Ingrid Winkler, Nani Osada, Otto-Victor zu Bentheim und Günter Bendig gehören, freut sich, dass in diesem Jahr Ausstellungen von Appelhülsenern die Saison begleiten. Im Anschluss an Weigelts Naturfotografien werden Bilder der Malerin Sibylle Nolting unter dem Titel „Traumschicht“ die Wände des Friedenshauses schmücken. Außerdem wird am Wochenende 14./15. Juni eine Frauengruppe geklöppelte Kunstwerke ausstellen, ihr handwerkliches Können demonstrieren und vermitteln.

Jeweils am Samstag und Sonntag, in der Zeit von 14 bis 17 Uhr, sind nun wieder Radfahrer, eingeladen, im Friedenshaus Rast zu machen. Enden wird die Radwegekirchensaison mit dem Gemeindefest am 31. August. Für Gruppen öffnet das Radwegeteam das Friedenshaus nach Anmeldung gerne auch innerhalb der Woche und bietet auf Wunsch dort dann Kaffee und Kuchen an. „Die gute Atmosphäre hier wollen wir mit anderen teilen“, betonte Dirk Randhahn.

Anschließend erinnerte Martin Büchler in seiner Kurzandacht daran, dass auch in der Bibel betont werde, dass Gott den Menschen die Natur überlassen habe, um sie zu bebauen, aber auch sie zu bewahren. „Mit Letzterem tun wir uns nicht immer leicht“, erinnerte Büchler und wies darauf hin, welch beredtes Zeugnis zur Bewahrung der Schöpfung Walter Weigelts Bilder darstellen. „Alles ist ein Gottesgeschenk.“

Ein Geschenk, das Meyer-Schwickerath zum Abschluss für die andächtig lauschenden Gäste in den Klang ihrer Flöte einwob.

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