Zweiter Festtag des Partnerschaftsjubiläums
Ein neuer Baum der Freundschaft

Nottuln/Saint-Amand-Montrond -

Die Frankreichfahrer aus Nottuln sind zurück. Müde, aber glücklich. Gefüllt mit Erinnerungen an das herrliche Wochenende des Partnerschaftsjubiläums. Und viele Festteilnehmer aus Nottuln haben Farbe bekommen.

Dienstag, 24.06.2014, 19:06 Uhr

Denn der letzte Tag des großen Jubiläumsfestes zum 30-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft entwickelte sich zu einer wahren Sonnenbrand-Feier. Wer da nicht rechtzeitig ein Plätzchen im Schatten ergattert hatte, glühte am Abend wie eine rote Ampel. Dabei gab es Wasser reichlich, denn mit der Wassersport-Parkanlage um den See Virlay haben sich die Freunde aus St. Amand ein Freizeitgelände vom Feinsten geschaffen: Landschaft, soweit das Auge reicht. Glitzernde Wasserflächen, wellige Wiesen, gemütliche Sitzgruppen unter alten Baumgruppen, sandige Wanderpfade und Grillplätze.

Hier traf man sich am Sonntagmorgen schon früh. Die einen nach einer sportlichen Wanderung durch die Natur, die anderen am Sonderschalter der Post, wo ringsum auch die Ausstellung „ Nottuln “ zu bestaunen war. Nur wenige Schritte weiter griffen die Bürgermeister Peter Amadeus Schneider (Nottuln) und Thierry Vinçon (Saint-Amand-Montrond) wenig später zu den Spaten, um gemeinsam den „Freundschaftsbaum“, eine Zierkirsche, zu pflanzen. „Mit Erde aus Nottuln“, verriet Bürgermeister Vinçon, während er eine Handvoll Erde langsam durch die Finger rieseln ließ. Viele andere taten es ihm nach. Gleichzeitig banden die Menschen gelbe Bänder der Freundschaft in eine Drahtpyramide.

Im Verwaltungstrakt des Parks enthüllten die Bürgermeister die Glasflagge des Nottulner Glaskünstlers Uli Messing, dessen Werk von der Verwaltung in St. Amand angekauft worden war. Ein gemeinsamer Gottesdienst unter heißer Sonne beschloss die Feierlichkeiten. Bläser der Blasmusikvereinigung Nottuln und der Union Musicale holten die Besucher ab, führten sie am See entlang zum vorbereiteten Zeltplatz. Dort warteten schon die Gastfamilien mit opulent gefüllten Picknickkörben.

Ausruhen an schattigen Plätzchen, schauen, lauschen und staunen waren angesagt. Die Freunde der Philatélique du Boischaut, der Amitié Berry-Chimborazo, der Jugendfeuerwehr und der Les Forestins hatten keine Mühe gescheut: So boten diverse Gruppen, Chöre und Solo-Künstler abwechslungsreiche Unterhaltung an. Mal waren es die Chöre der Musikschule, dann wieder der Chor aus Nottuln, mal süße Majorettes, dann wieder ein Kinderchor der Grundschule Marceau, eine Gruppe Clowns, ein ausdauernder Cäsar-Darsteller vom örtlichen Theater-Ensemble oder auch historische Tanzgruppen mit Dudelsackmusik. Für jeden Geschmack war etwas Passendes dabei.

Ein lustiges Städtespiel bescherte seinen Gewinnern eine Reise nach Nottuln, ein Tanzabend mit der Gruppe „Frédéric Janvoie“ danach noch zusätzliche Hitzewellen. Den Flaggenumzug am späten Abend in St. Amand erlebten allerdings nur die wenigsten. Denn wer da noch konnte, zog sich in die Gastronomie zurück, wo ein letztes kühles Bier Schlaftropfen und Kühlwasser zugleich war.

Ein überwältigendes Jubiläum liegt hinter den Teilnehmern. Günter Dieker, Vorsitzender des Fachbereiches St. Amand im Nottulner Partnerschaftskomitee: „Das Wochenende war einfach nur hervorragend. Es hat alles gepasst. Perfekt!“

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