Bürgermeister für den Frieden
Nottuln zeigt Flagge für den Frieden

Nottuln -

Die Gemeinde Nottuln hat am Dienstag (8. Juli) Flagge gezeigt für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. Stellvertretender Bürgermeister Paul Leufke und Mitglieder der Friedensinitiative hissten die Fahne der Aktion „Bürgermeister für den Frieden“.

Dienstag, 08.07.2014, 17:07 Uhr

Die Gemeinde Nottuln hat am Dienstag (8. Juli) Flagge gezeigt für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. Vor dem Rathaus wehte die weiß-grüne Flagge „Peace“ der Vereinigung Mayors for Peace (Bürgermeister für den Frieden ), der seit Langem auch die Nottulner Bürgermeister angehören. Am Montagabend hissten stellvertretender Bürgermeister Paul Leufke und die FI-Mitglieder Ingeborg Bispinck-Weigand , Brigitte Balmer-Landwehr, Marion Rosue-Beckers und Klaus Scheiler gemeinsam die Flagge.

In rund 140 Städten und Gemeinden in Deutschland wehte am Dienstag die Aktionsflagge. Das Datum 8. Juli ist nicht ohne Grund gewählt. Mit dem Flaggentag soll an das Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofs vom 8. Juli 1996 – zustande gekommen im Auftrag der Generalversammlung der Vereinten Nationen – erinnert werden, wonach der Einsatz von Atomwaffen, ja bereits die Androhung des Einsatzes gegen internationales Recht und gegen Vorschriften und Prinzipien des humanitären Völkerrechts verstößt, erläutert die Friedensinitiative.

Der Einsatz von Atomwaffen trifft immer die Bürger in den Städten und Gemeinden. Unter dem Motto „Städte sind keine Zielscheiben“ treten die Bürgermeister für den Frieden unter der Führung des Bürgermeisters von Hiroshima, Kazumi Matsui, für die Abschaffung der Atomwaffen ein.

Mittlerweile findet auf internationaler Ebene ein Prozess von Konferenzen statt, die sich mit dem Thema befassen. Auf Initiative der österreichischen Regierung wird der Prozess im Dezember in Wien fortgesetzt. An seinem Ende soll eine atomwaffenfreie Welt stehen, wie dies die Bürgermeister für den Frieden mit der „2020 Vision“-Kampagne einfordern.

Stellvertretender Bürgermeister Paul Leufke betonte bei der Flaggenhissung, man dürfe nie die Schrecken der vergangenen Kriege vergessen. Jeglicher Einsatz für den Frieden sei deshalb zu begrüßen, so Leufke, der auch der Friedensinitiative für ihr langjähriges Engagement dankte.

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