Hobbyausstellung in Appelhülsen
Buntes Angebot gefiel

Appelhülsen -

Am Wochenende fand wieder die abwechslungsreiche Hobbyausstellung des Heimatvereins Appelhülsen statt.

Sonntag, 21.09.2014, 22:09 Uhr

Beeindruckt vom umfangreichen Angebot der Hobbyausstellung: Stellv. Bürgermeister Wolf Haase (l.) in Begleitung von Adele Koch, Erwin Hake und dem Vorsitzenden des Heimatvereins, Manfred Rickert (r.)
Beeindruckt vom umfangreichen Angebot der Hobbyausstellung: Stellv. Bürgermeister Wolf Haase (l.) in Begleitung von Adele Koch, Erwin Hake und dem Vorsitzenden des Heimatvereins, Manfred Rickert (r.) Foto: Dieter Klein

Im Mai 1989 fand sie zum ersten Mal statt, damals noch im Hotel Schriever : die Appelhülsener Hobbyausstellung . Schriever ist abgerissen und längst Geschichte. Die Hobbyausstellung aber lebt immer noch. Und sie ist interessant und lohnenswert wie eh und je. Darüber freuten sich bei der Ausstellungseröffnung am Samstagnachmittag Günter Bendig , Manfred Rickert und André Schmidt vom veranstaltenden Heimatverein und stellvertretender Bürgermeister Wolf Haase. Sie alle konnten zahlreiche altgediente, aber auch ein paar neue Hobby-Künstler im Schulze Frenkings Hof begrüßen.

So ist Hildegard Höing mit ihren wertvollen „Weißstickereien“ immer noch dabei. Auch Johann Reher hält der Veranstaltung seit vielen Jahren die Treue. Der Holzkünstler vom Prozessionsweg wird diesmal den Erlös der Aktion „Neue Trauerräume für Appelhülsen “ spenden. Kunstvolles aus Holz steuert schon seit Jahren auch der Nottulner Hans Kruse bei. Aber auch die sehenswerten Arbeiten aus Glas der Nottulnerin Angelika Rollbiecki ließen am Wochenende die Besucher lange verweilen. Daneben warteten farbenprächtige Öl- und Aquarell-Bilder, neue und historische Fotos von Alfred Schicktanz, Glas- und Metallschmuck aus heimischen Hobbyräumen, sowie reizende Puppen und Teddys in allen Farben und Größen auf Kundschaft.

Zwei interessante „Neue“ fielen auf. Einmal Gerd Boch aus Gescher mit selbst gemachten, fruchtigen Marmeladen und Säften, zum anderen Tanja Alder aus Herbern mit einer ganzen „Siedlung“ selbst gebastelter, praktikabler „Insekten-Hotels“. Zum Glück ist die Jahreszeit für die kleinen Quälgeister so gut wie vorbei, denn sonst wären die wohl in Schwärmen über das appetitliche Kuchenbüfett der Steverlerchen-Mütter im Kaminzimmer hergefallen. Die übrigens, wie alle anderen Besucher auch, mehrmals Gelegenheit bekamen, den herrlichen Stimmen ihrer Steverlerchen zu lauschen.

Gegen den „Kinderflohmarkt“ am Sonntag hatte allerdings Petrus lange Zeit Bedenken. Erst gegen Mittag stellte er seine Dusche über dem Bürgerzentrum Frenkings Hof wieder ab.

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