Dettener Dorfladen
Wie läuft das Geschäft?

Schapdetten -

Was ist seit der Eröffnung des Dettener Dorfladens passiert? Welche Umbaumaßnahmen hat es gegeben, wie hat sich das Angebot verändert? Anlässlich ihres einjährigen Bestehens lädt die Bürgergenossenschaft Dettener Dorfladen zu Tagen der offenen Tür ein.

Dienstag, 14.10.2014, 08:10 Uhr

Einkaufen im Dettener Dorfladen: Josef Offer hat das Angebot vor Ort genutzt und sich unter anderem Backwaren besorgt. Britta Eßmann vom Dorfladen-Team reicht den Einkauf über die Theke.
Einkaufen im Dettener Dorfladen: Josef Offer hat das Angebot vor Ort genutzt und sich unter anderem Backwaren besorgt. Britta Eßmann vom Dorfladen-Team reicht den Einkauf über die Theke. Foto: Frank Vogel

Die Bürgergenossenschaft Dettener Dorfladen besteht inzwischen seit rund einem Jahr. Ein guter Anlass, den vielen Anteilseignern und den Kunden zu zeigen, was alles geschehen ist an der Roxeler Straße 10, seit der Dorfladen dort Ende Februar dieses Jahres eröffnet worden ist. Die Bürgergenossenschaft lädt deshalb am 24. und 25. Oktober (Freitag und Samstag) zu zwei Tagen der offenen Tür ein.

Während der Öffnungszeiten – am Freitag von 6.30 bis 18.30 Uhr und am Samstag von 6.30 bis 13 Uhr – sind die Vorstandsmitglieder der Bürgergenossenschaft im Laden und stehen Rede und Antwort zu den Fragen rund um den Dettener Dorfladen. „Viele sind interessiert, auch mal einen Blick hinter die Kulissen zu werfen“, weiß Vorstandsmitglied Hugo Sandmann . „Wir zeigen allen Interessierten auch noch den letzten Raum.“ Bei einer Tasse Kaffee können auch in der gemütlichen Sitzecke Gespräche geführt werden.

Neues gibt es im Dorfladen immer wieder. Denn das noch junge Geschäft und seine Angebote werden ständig angepasst und optimiert. So ist zum Beispiel schnell klar geworden, dass man nicht ohne einen Kühlraum auskommt. „Den haben wir dann noch eingebaut“, erzählt Hugo Sandmann. Und das alles im Rahmen des vorhandenen Budgets. „Wir haben keine Kredite aufnehmen müssen.“

Auch das Warensortiment ist umfänglich umgestellt beziehungsweise aufgestockt worden. „Mit unserem Ladenleiter Frank Rademacher haben wir seit dem 1. Juli einen Fachmann im Team, der dank seiner beruflichen Erfahrung viele Verbesserungen eingeführt hat“, freut sich Sandmann.

Ebenfalls seit Anfang Juli hat die Zusammenarbeit mit dem Stift Tilbeck Fahrt aufgenommen. Die sich eigenständig versorgenden Wohngruppen des Hauses bestellen Waren im Dorfladen, die das Team zusammenstellt. Die Tilbecker holen sich die zusammengestellten Warenkörbe dann ab. Zweimal wöchentlich gibt es feste Termine, Brot und Brötchen werden von einem Großteil der über 30 gelisteten Gruppen auch an anderen Tagen gerne bestellt. „Wir mussten uns erst aufeinander einstellen, jetzt läuft das aber immer besser“, berichtet Sandmann.

Bei aller Freude auch über gute Umsatzzahlen, warnt Hugo Sandmann allerdings davor, zu glauben, der Dorfladen sei ein Selbstläufer. „Die Schapdettener müssen hier weiter einkaufen, wenn der Laden laufen soll.“

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