Gymnasium Nottuln
Positiv fürs Klassenklima

Nottuln -

In dieser Woche besuchte das Fairmobil die Klassen 5a und 5b des Nottulner Gymnasiums.

Freitag, 28.11.2014, 22:11 Uhr

Die vielen Angebote des Fairmobils stießen bei den Fünftklässlern auf große Resonanz. Über das tolle Mitmachen der Kinder freuten sich auch (kl. Foto, v.l.): Claudia Krüdewagen (Förderverein) sowie die Lehrkräfte Dagmar Lange-Maischen, Ralf Cyrus und Marianne Merten.
Die vielen Angebote des Fairmobils stießen bei den Fünftklässlern auf große Resonanz. Über das tolle Mitmachen der Kinder freuten sich auch (kl. Foto, v.l.): Claudia Krüdewagen (Förderverein) sowie die Lehrkräfte Dagmar Lange-Maischen, Ralf Cyrus und Marianne Merten. Foto: Helmut Brandes

„Im Schulprogramm des Gymnasiums ist die Förderung der Sozialkompetenz, der Fähigkeiten zur Konfliktlösung, des respektvollen Umgangs miteinander und der Kooperationsfähigkeit ein wichtiger Baustein“, sagt Lehrerin Dagmar Lange-Maischen . Und so werden durchgängig unterschiedliche Projekte für die Klassen 5 bis 8 angeboten, unter anderem kommt regelmäßig das Fairmobil zum Einsatz – so auch wieder in dieser Woche. Die Projektpartner Westfälische Provinzial Versicherung, Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe, die Schulpsychologische Beratungsstelle der Stadt Münster sowie der Arbeitskreis „Soziale Bildung und Beratung e.V.“ bieten ein gemeinsam entwickeltes Angebotspaket mit vier Projektbausteinen an, von denen das Fairmobil eines ist.

Fairmobil am Gymnasium Nottuln

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  • An zehn verschiedenen Stationen beschäftigten sich die Fünftklässler mit Themen wie Zusammenhalt und Gemeinschaft, aber auch Mobbing und Ausgrenzung.

    Foto: Helmut Brandes
  • An zehn verschiedenen Stationen beschäftigten sich die Fünftklässler mit Themen wie Zusammenhalt und Gemeinschaft, aber auch Mobbing und Ausgrenzung.

    Foto: Helmut Brandes
  • An zehn verschiedenen Stationen beschäftigten sich die Fünftklässler mit Themen wie Zusammenhalt und Gemeinschaft, aber auch Mobbing und Ausgrenzung.

    Foto: Helmut Brandes
  • An zehn verschiedenen Stationen beschäftigten sich die Fünftklässler mit Themen wie Zusammenhalt und Gemeinschaft, aber auch Mobbing und Ausgrenzung.

    Foto: Helmut Brandes
  • An zehn verschiedenen Stationen beschäftigten sich die Fünftklässler mit Themen wie Zusammenhalt und Gemeinschaft, aber auch Mobbing und Ausgrenzung.

    Foto: Helmut Brandes
  • An zehn verschiedenen Stationen beschäftigten sich die Fünftklässler mit Themen wie Zusammenhalt und Gemeinschaft, aber auch Mobbing und Ausgrenzung.

    Foto: Helmut Brandes
  • An zehn verschiedenen Stationen beschäftigten sich die Fünftklässler mit Themen wie Zusammenhalt und Gemeinschaft, aber auch Mobbing und Ausgrenzung.

    Foto: Helmut Brandes
  • An zehn verschiedenen Stationen beschäftigten sich die Fünftklässler mit Themen wie Zusammenhalt und Gemeinschaft, aber auch Mobbing und Ausgrenzung.

    Foto: Helmut Brandes
  • An zehn verschiedenen Stationen beschäftigten sich die Fünftklässler mit Themen wie Zusammenhalt und Gemeinschaft, aber auch Mobbing und Ausgrenzung.

    Foto: Helmut Brandes
  • Waren begeistert vom Mitmachen der Schüler (v.l.): Claudia Krüdewagen (Förderverein) und die Lehrkräfte Dagmar Lange-Maischen, Ralf Cyrus und Marianne Merten.

    Foto: Helmut Brandes

In dieser Woche besuchte das Fairmobil die Klassen 5a und 5b mit ihren Klassenlehrerinnen Dagmar Lange-Maischen und Marianne Merten. Vor dem Hintergrund, dass Bedrohung, Mobbing und soziale Ausgrenzung das Schulleben stark belasten können, wurde ein Erlebnisparcours mit zehn Stationen aufgebaut, der diese Dinge thematisierte und die Schüler neue Erfahrungen machen ließ. In kleinen Gruppen wurden Wahrnehmungs- und Diskussionsübungen sowie Erlebnisspiele durchgeführt, um die Kinder für das Thema „Gewalt und Konflikte im Schulalltag“ zu sensibilisieren. Brandneu und hochaktuell sind sieben neue Stationen, die sich mit Cybermobbing, Datensicherheit und fairem Umgang miteinander in der virtuellen Welt auseinandersetzen.

Sehr interessant für die Schule war die Station „Konflikt-Skyline“, weil die Schüler hier Orte konkret benennen konnten, die sie in der Schule als problematisch erleben. Im Anschluss erfolgte eine Auswertung sowohl im Klassenverband als auch im Gespräch mit den Lehrern.

Eine Untersuchung des Europäischen Zentrums für Kriminalprävention belegt, dass eine große Mehrheit von Lehrern (85 %) nach solchen Projekten eine positive Veränderung des Klassenklimas feststellt. Das kann auch Dagmar Lange-Maischen bestätigen: „Gerade für die Klassen 5, die noch ihr gesamtes Schulleben vor sich haben, sind solche Maßnahmen sehr wichtig.“ Projekte wie dieses seien daher seit Jahren für das Gymnasium Nottuln selbstverständlich.

Auch bei den Schülern kam das Fairmobil gut an. Justus Große-Westermann (5a): „Toll finde ich, dass wir die Aufgaben als Gruppe lösen können.“ Das lobte auch Grazia Prior (5b): „Besonders gut finde ich die Teamarbeit.“ Schüler der Klassen 9 unterstützten die Arbeit, bauten die Parcours mit auf und betreuten einzelne Gruppen. Stellvertretender Schulleiter Ralf Cyrus dankte Dagmar Lange-Maischen für ihre Arbeit, die als Beratungslehrerin die Veranstaltungen für die Klassen 5 bis 8 koordiniert. Sein Dank galt auch dem Förderverein, der die Maßnahme unterstützt und damit die Kosten für die Teilnehmer im Rahmen hält.

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