Anmeldeverfahren Gymnasium und Liebfrauenschule (Sekundarschule)
Vertrauen in die Schulform

Nottuln -

Sowohl das Gymnasium als auch die Liebfrauenschule in Nottuln gehen gestärkt aus dem Anmeldeverfahren für das neue Schuljahr hervor.

Sonntag, 22.02.2015, 08:00 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 22.02.2015, 08:00 Uhr
Das kommunale Gymnasium der Gemeinde Nottuln freut sich über 55 Anmeldungen für das neue Schuljahr.
Das kommunale Gymnasium der Gemeinde Nottuln freut sich über 55 Anmeldungen für das neue Schuljahr. Foto: Ludger Warnke

Die bischöfliche Liebfrauenschule Nottuln (Sekundarschule) und das kommunale Gymnasium der Gemeinde Nottuln gehen gestärkt aus dem am Freitagabend endenden Anmeldeverfahren für das neue Schuljahr hervor. An beiden Schulen gab es eine im Vergleich zum Vorjahr größere Zahl an Anmeldungen, teilten die Schulleiter im WN-Gespräch mit. An der Liebfrauenschule wurden 103 Kinder angemeldet, am kommunalen Gymnasium 55 Kinder.

„Der große Zulauf hat uns doch überrascht“, kommentierte Schulleiter Ulrich Suttrup das Ergebnis von 103 Anmeldungen (Vorjahr: 79). Vor allem aus Rorup, Buldern und Havixbeck verzeichne man diesmal mehr Kinder als sonst. Von den 103 angemeldeten Kindern kommen 41 aus Nottuln (inklusive Schapdetten), 17 aus Appelhülsen, jeweils 12 aus Darup und Rorup, jeweils 10 aus Buldern und Havixbeck sowie ein Kind aus Billerbeck. Unter den 103 Kindern sind fünf mit besonderem Förderbedarf.

Nach kurzer Rücksprache mit seinen Stellvertretern Christiane Schabos und Heinrich Willenborg konnte Suttrup gestern bereits verkünden: „Alle Kinder, die im regulären Anmeldezeitraum angemeldet wurden, werden auch aufgenommen.“ Zugleich machte der Schulleiter aber auch deutlich: „Platz für weitere Aufnahmen haben wir leider nicht.“ Er empfahl Eltern, die eventuell noch mit einer Anmeldung an der Liebfrauenschule äugeln, andere Schulen zu kontaktieren.

Er hätte sich gern noch ein wenig Luft gewünscht, um Nachrücker, Schulformwechsler oder Wohnortwechsler aufnehmen zu können, bekannte Suttrup. Doch das sei für diesen Jahrgang nun ausgeschlossen. Da die integrative Klasse mit maximal 25 Kindern geführt wird und die anderen drei Klassen mit jeweils 26 Schülern schon die vom Bistum festgelegte Maximalgröße erreicht haben, gebe es keinen Spielraum für weitere Aufnahmen. Erfreut zeigte sich Suttrup über das große Vertrauen der Eltern in Schule und Schulform. Man habe viele positive Gespräche geführt.

Holger Siegler, Leiter des kommunalen Gymnasiums der Gemeinde Nottuln, ist mit dem Ausgang des Anmeldeverfahrens ebenfalls zufrieden. 55 Anmeldungen (Vorjahr: 49) seien ein realistischer Aufwärtstrend, was er sehr positive sehe. Erfreut ist Siegler auch darüber, dass für die gymnasiale Oberstufe fünf neue Schüler (Vorjahr: 1) angemeldet wurden. Alle fünf neuen Oberstufenschüler besuchten zuvor die Liebfrauenschule.

Der Großteil der 55 neuen Fünftklässler kommt aus dem Ortsteil Nottuln selbst. Genau sind es 45. Aus Darup kommen sieben Kinder, aus Havixbeck drei. Aus Appelhülsen und Schapdetten liegt hingegen keine einzige Anmeldung vor.

Das Ergebnis für Appelhülsen sei erwartbar gewesen und hänge sicherlich zu einem Teil mit der Schülerbeförderung zusammen, meinte Siegler. Der Leiter des kommunalen Gymnasiums, der bereits im Vorjahr den Schulträger eindringlich gebeten hatte, die Situation der Schülerbeförderung neu anzugehen, setzt nun große Hoffnungen auf ein bereits anberaumtes Gespräch der Gemeinde mit den Schulen zu diesem Thema.

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