Neuer Verein der Freunde und Förderer der Christophorus-Kliniken
„Unser Krankenhaus“

Nottuln -

Ideelle und materielle Unterstützung hat sich der neue Förderverein der Christophorus-Kliniken vorgenommen.

Mittwoch, 11.03.2015, 07:03 Uhr

Das Krankenhaus Nottuln ist einer von drei Standorten der Christophorus-Kliniken.
Das Krankenhaus Nottuln ist einer von drei Standorten der Christophorus-Kliniken. Foto: Ludger Warnke

In Nottuln ist schon das realisiert, worüber in Coesfeld und Dülmen noch gesprochen werden muss: „Christophorus-Kliniken“ steht auf dem großen Hinweisschild an der Zufahrt zum Krankenhaus. Darunter die Namen der drei Standorte: Coesfeld, Dülmen, Nottuln. Der alte Name „St.-Gerburgis-Hospital“ tritt nicht mehr öffentlich in Erscheinung. Das ist gewollt, denn dahinter steckt das Bemühen, nicht die einzelnen Betriebsstandorte, sondern die Christophorus-Kliniken insgesamt als „unser Krankenhaus“ den Menschen nahezubringen.

Eine Aufgabe, die sich der neue Förderverein der Kliniken widmen will, der sich gestern am Standort Nottuln, dem Vereinssitz, vorstellte. „Wir wollen Identifikation stiften mit dem Krankenhaus, und dies betriebsstättenübergreifend. Denn wir sind ein Krankenhaus“, betonte Vorstandsmitglied Dr. Friedrich Krings , Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Standort Coesfeld.

Dass sich die Bevölkerung mit „ihrem Krankenhaus“ identifiziert, dafür wirbt der neue Förderverein. Unser Bild zeigt die Vorstandsmitglieder Hubert Hennemann (l.), Dr. Horst Preßler (2.v.r.) und Dr. Friedrich Krings (r.) zusammen mit Bürgermeister Peter Amadeus Schneider.

Dass sich die Bevölkerung mit „ihrem Krankenhaus“ identifiziert, dafür wirbt der neue Förderverein. Unser Bild zeigt die Vorstandsmitglieder Hubert Hennemann (l.), Dr. Horst Preßler (2.v.r.) und Dr. Friedrich Krings (r.) zusammen mit Bürgermeister Peter Amadeus Schneider. Foto: Ludger Warnke

Im Vorstand des 22 Gründungsmitglieder umfassenden, gemeinnützigen Fördervereins sind Dülmener, Coesfelder und Nottulner vertreten. Hubert Hennemann aus Nottuln zögerte nicht, als ihn Chefarzt Dr. Manuel Borde auf die ehrenamtliche Tätigkeit im Förderverein ansprach. Hennemann, der seit mehr als zwei Jahrzehnten in Nottuln lebt, war 40 Jahre im kaufmännischen Bereich in der Pharma- und Medizinbranche berufstätig und bringt diese Erfahrungen nun in den Verein ein. „Das ist unser Krankenhaus, und es macht Sinn, sich dafür einzusetzen“, betont der Ruheständler.

Das sieht Bürgermeister Peter Amadeus Schneider genauso. „Es ist ein großer Segen, dass wir diesen Verbund haben“, betonte Schneider, der auch die Zielsetzung des Vereins für absolut richtig hält: „Das ist unser Krankenhaus, egal an welchem Standort.“ Da weiß er sich einig mit seinen Amtskollegen Lisa Stremlau (Dülmen) und Heinz Öhmann (Coesfeld). „Ich stehe voll und ganz hinter diesem Förderverein und der Idee, für die er steht“, betonte Dülmens Bürgermeisterin, die bei der Vereinsgründung behilflich war. Coesfelds Bürgermeister Heinz Öhmann betonte: „Unser Krankenhaus ist gesund, es belebt unsere Städte und Gemeinden. Es macht Sinn, sich dafür einzusetzen.“

Die wirtschaftliche Solidität der Christophorus-Kliniken ist aus Sicht von Dr. Horst Preßler, Vorstandssprecher des Fördervereins, auch eine Folge der frühzeitigen Spezialisierung der Betriebsstätten. Dennoch wird die Krankenhausfinanzierung ein immer schwierigeres Geschäft. So will der neue Förderverein nicht nur ideell, sondern auch finanziell helfen – durch Mitgliedsbeiträge und Spenden. Davon könnten dann eine Kinderspielecke im Wartebereich der unfallchirurgischen Ambulanz, Verschönerungsmaßnahmen in Patientenzimmern oder Zustellbetten für Angehörige, die die Nacht bei ihrem kranken Verwandten verbringen möchten, angeschafft werden.

Dabei darf jeder mithelfen. Jeder kann Mitglied und/oder Spender werden. Dr. Krings: „Wir können auch durch kleine Investitionen viel bewegen.“

 

 

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