Bürgergenossenschaft Schapdetten
„Dorfladen wird angenommen“

Schapdetten -

Ein Jahr „Dettener Dorfladen“! Ein Jahr Erfolgsgeschichte? - Ja!

Freitag, 27.03.2015, 21:03 Uhr

Aufsichtsrat und Vorstand der Bürgergenossenschaft „Dettener Dorfladen“ blicken mit Zuversicht in die Zukunft. Der Dettener Dorfladen befinde sich auf dem richtigen Weg.
Aufsichtsrat und Vorstand der Bürgergenossenschaft „Dettener Dorfladen“ blicken mit Zuversicht in die Zukunft. Der Dettener Dorfladen befinde sich auf dem richtigen Weg. Foto: Dieter Klein

Ein Jahr „Dettener Dorfladen “! Ein Jahr Erfolgsgeschichte ? Die erste Generalversammlung der Bürgergenossenschaft am Donnerstagabend in der „Alten Post“ sollte es zeigen. Und tat es auch.

„Der Dorfladen läuft und wird angenommen. Schließlich kamen wir aus dem Nichts. Dann hatte Hugo Sandmann eine Idee. Die haben wir übernommen. Es hat sich gelohnt. Im ersten Jahr schafften wir auch dank des Personals, das einen tollen Job macht, einen Jahresumsatz von immerhin 531 000 Euro“, gab der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Dr. Michael Schwarzenau , einen Einblick in die Bilanz. Er freute sich über die große Teilnehmerzahl an der Versammlung. „Hier sehe ich ja fast das ganze Dorf.“

Auch wenn die erste Bilanz mit einem Jahresfehlbetrag von 27 000 Euro noch nicht alle Erwartungen erfüllt hat, gab sich Schwarzenau zufrieden. „Der Laden ist gesund. Wir sind liquide, brauchen keine Kredite. Doch logischerweise kosteten Unerfahrenheit und Fehlanschaffungen erst einmal Geld. Was wir aber mit den Neuerungen erreicht haben, kann sich sehen lassen.“

Der Dank des Aufsichtsrates – ihm gehören auch Dr. Martin Geuking , Walburga Niemann, Friedhelm Reimann und Herbert Storp an – galt in besonderer Weise den rund 30 ehrenamtlichen Helfern, an der Spitze „Bauleiter“ Willi Voss, die in rund 2000 Arbeitsstunden den einstigen Fröndhoff-Laden zum heutigen Dorfladen-Schmuckstück gemacht haben. Ein Dank ging auch an die Volksbank Nottuln, die mit ihrer Kooperation und der Aufstellung von Geld- und Kontoautomaten einen erheblichen Kostendeckungsbeitrag leistet.

Zufrieden ist man auch über die Kontakte zu den Wohngruppen des Stifts Tilbeck und deren Belieferung sowie über die Einstellung von Frank Rademacher als Leiter des Dorfladens. Er stellte das Sortiment um und erweiterte es, sodass man inzwischen im Laden nahezu alles kaufen kann.

In seiner Bewertung der Geschäftszahlen bestätigte Dr. Martin Geuking den positiven Trend. „Jetzt dürfen wir nicht nachlassen. Die Zahlen gehen in die richtige Richtung. Herr Schäuble würde von einer schwarzen Null sprechen. Im Namen des Aufsichtsrates bedanke ich mich bei Ariane Richardt, Hildegard Hansen, Monika Gärtner, Willi Voss und Hugo Sandmann, denen wir für ihre viele Arbeit im Vorstand zu großem Dank verpflichtet sind.“

Aufsichtsrat und Vorstand wurden einstimmig entlastet. Mit großem Beifall wurde Hugo Sandmann aus dem Vorstand verabschiedet. Für ihn rückte Jochen Harengerd nach. Für die ebenfalls ausscheidende Monika Gärtner wurde Sebastian Reimann gewählt.

Wie geht es nun weiter. Nicht alle Ziele konnten erreicht werden. Der Versuch, das Frischeangebot um die Waren eines Bio-Gärtners aus der nahen Umgebung zu erweitern, scheiterte. Folglich sucht man derzeit andere Bezugsquellen. In Planung ist der Ausbau der Café-Ecke zu einem Frühstücksbüfett.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3162958?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F164%2F4849134%2F4849144%2F
Eltern zwischen Angst und Hysterie
Noch ist keinem Kind wirklich etwas passiert – dennoch sind die Eltern in den Schul- und Kita-Bezirken, in denen Jungen und Mädchen von Fremden angesprochen wurden, in großer Sorge.
Nachrichten-Ticker