Gymnasium
Digitaler Unterricht

Nottuln -

Digitaler Unterricht mit dem Tablet. Am Gymnasium Nottuln hat nun die Pilotgruppe „Sozialwissenschaft“ dieses Projekt gestartet. Die Erwartungen sind groß.

Mittwoch, 13.01.2016, 06:01 Uhr

Gute Stimmung herrschte bei Schülern, Lehrern und Spendern (hinten v.l.): Volksbankvorstand Karl Weckendorf, Lehrer Werner Völlering, Isabel Zurstegge (Volksbank), Schulleiter Holger Siegler und Norbert Sandscheiper (Volksbank).
Gute Stimmung herrschte bei Schülern, Lehrern und Spendern (hinten v.l.): Volksbankvorstand Karl Weckendorf, Lehrer Werner Völlering, Isabel Zurstegge (Volksbank), Schulleiter Holger Siegler und Norbert Sandscheiper (Volksbank). Foto: Dieter Klein

Am Gymnasium Nottuln hat die Zukunft begonnen. Dank einer großzügigen Spende der Volksbank Nottuln (3300 Euro) und einiger kleiner „Beigaben“ aus der Schulkasse war man in der Lage, die Pilotgruppe „Sozialwissenschaft“ mit 15 Tablet-PCs (iPads), einer „Zoombox“ und diverser Lernsoftware auszustatten.

Am Dienstag bei der offiziellen Vorstellung dieses bisher einmaligen Projektes an einer Schule im Kreis freuten sich Projektkoordinator Werner Völlering, Schulleiter Holger Siegler und Volksbankvorstand Karl Weckendorf über diese zukunftsweisende Einrichtung. Völlering: „Aus Mitteln der Gemeinde Nottuln, des Fördervereins des Gymnasiums sowie aus dem Preisgeld zum Deutschen Lehrerpreis konnte bereits eine Grundausstattung des ‚Multimedialen Kursraums Sozialwissenschaften‘ finanziert werden. Dazu gehört auch ein sogenanntes Smart-Board als interaktive digitale Tafel.“

Karl Weckendorf: „Als die Bitte um Unterstützung kam, haben wir bei dieser Höhe auch erst einmal geschluckt, uns dann aber dafür entschieden. Schließlich nutzen wir bei der Bank ja auch neue Techniken. So unterstützen wir auch diesen Lehrweg. Der persönliche Umgang mit den Tablets fördert die Eigenverantwortung der Schüler.“

Und die freuten sich wohl am meisten. Schon präsentierten sie die Einsatzmöglichkeiten ihrer iPads: die Kommunikation innerhalb der Lerngruppe unter anderem per E-Mail, der Austausch von Dateien und Dokumenten (zum Beispiel bei Hausaufgaben, Probeklausuren und Unterrichtsmaterialien) mittels der Software „Mymoodle“, das Sammeln und Austauschen von Artikeln über die Software „Padlet“, die Präsentation von Hausaufgaben direkt auf dem Smart-Board mit Hilfe der „Zoombox“, die Nutzung der ePaper-Angebote der Zeitungen und die Recherche im Internet.

Schulleiter Holger Siegler: „Die Tablets können auch daheim, also privat genutzt werden. Und was eventuelle technische Pro­bleme betrifft: Im Februar bekommen wir einen Informatik-Lehrer.“

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