Selbsthilfegruppe ALOHA
Respekt und Toleranz

Nottuln -

Die Selbsthilfegruppe „ALOHA“ für seelisch verletzte Menschen mit Handicap trifft sich regelmäßig im Johanneshaus. Nun informierten sich Kaplan Thomas Kathmann von der Kirchengemeinde St. Martin und Presbyter Klaus Bratengeyer von der ev. Friedens-Kirchengemeinde über die Gruppe.

Donnerstag, 21.01.2016, 19:01 Uhr

Zu Besuch bei der Selbsthilfegruppe „ALOHA“: Kaplan Thomas Kathmann (2.v.l.), Presbyter Klaus Bratengeyer (3.v.l.) und Pfarrer Hermann Kappenstiel (2.v.r.) mit Gruppenmitgliedern, darunter Gruppensprecher Stefan Wensing (l.) und die Organisatorin Petra Christin Dürr (4.v.r.).
Zu Besuch bei der Selbsthilfegruppe „ALOHA“: Kaplan Thomas Kathmann (2.v.l.), Presbyter Klaus Bratengeyer (3.v.l.) und Pfarrer Hermann Kappenstiel (2.v.r.) mit Gruppenmitgliedern, darunter Gruppensprecher Stefan Wensing (l.) und die Organisatorin Petra Christin Dürr (4.v.r.). Foto: ALOHA

Seit November gibt es in Nottuln die Selbsthilfegruppe „ALOHA“ für seelisch verletzte Menschen mit Handicap. Am jüngsten Treffen nahmen auch Kaplan Thomas Kathmann von der Kirchengemeinde St. Martin und Presbyter Klaus Bratengeyer von der evangelischen Friedens-Kirchengemeinde teil, um sich über die Arbeit der Gruppe zu informieren. Letzterer hatte sich auch darum gekümmert, dass die Gruppe sich im Johanneshaus treffen kann.

Petra Christin Dürr, die Organisatorin der Gruppe, erläuterte den Gästen den Gruppennamen, der sich auf die Lebensphilosophie „ALOHA Spirit“ bezieht. Es gehe darum, sanft zu sein und Güte und Freundlichkeit für jeden Menschen zu zeigen; gute Gedanken zu haben und diese auch an andere weiterzugeben sowie Respekt und Toleranz gegenüber dem anderen zu zeigen. „Der ALOHA Spirit wird in der Gruppenarbeit erlernt, und oft erinnern sich die Mitglieder gegenseitig an ihr Leitmotto, das nicht immer einfach zu praktizieren ist“, erläuterte Dürr.

Die Gruppenarbeit wende sich an Menschen, die sich einsam fühlen und gerne Kontakt zu gleichgesinnten Menschen finden möchten, die eine ähnliche Lebenssituation aus eigener Erfahrung kennen. Sie berichtete über die Aktionen, die von der Gruppe geplant und auch gemeinsam umgesetzt werden. Besonders freute man sich, dass Pfarrer Hermann Kappenstiel der Gruppe noch wichtige Informationen für die zukünftige Arbeit mit auf dem Weg geben konnte.

Die Selbsthilfegruppe „ALOHA“ besteht derzeit aus zehn Personen und konnte nun eine neue Interessentin dazugewinnen. Gruppensprecher ist Stefan Wensing (Stellvertreter Hans Jürgen Kiri).

Die Selbsthilfegruppe trifft sich jeden Mittwoch von 17.30 bis 19.30 im Johanneshaus. Weitere Interessenten sind willkommen.

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Deler Saber ist Kurde und Deutscher Staatsbürger und hat früher in Bagdad gelebt und studiert. Vor über 20 Jahren kam er nach Deutschland, seit 2000 lebt er in Münster. Die Stadt, sagt er, sei zu seiner Heimat geworden, die er nicht mehr verlassen will.
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