FI-Jahresversammlung
Keine Resignation

Nottuln -

Mit Optimismus sehen die FI-Mitglieder die Herausforderungen, die durch die Flüchtlingssituation entstanden sind. Marion Rosué-Beckers: „Das ist eine Mammutaufgabe. Aber wir sind mit der Kanzlerin einer Meinung: Wir schaffen das!“

Dienstag, 15.03.2016, 20:03 Uhr

Der neue Vorstand der Friedensinitiative Nottuln (vordere Reihe v.l.): Robert Hülsbusch (Pressearbeit), Ingeborg Bispinck-Weigand (2. Vorsitzende), Jürgen Hilgers-Silberberg (1. Vorsitzender) und Norbert Wienke (Geschäftsführer).
Der neue Vorstand der Friedensinitiative Nottuln (vordere Reihe v.l.): Robert Hülsbusch (Pressearbeit), Ingeborg Bispinck-Weigand (2. Vorsitzende), Jürgen Hilgers-Silberberg (1. Vorsitzender) und Norbert Wienke (Geschäftsführer). Foto: FI Nottuln

Krisen, Kriege, Menschen auf der Flucht, erstarkender Rechtsextremismus – die Friedensinitiative Nottuln (FI) zeigt sich besorgt angesichts der Entwicklungen, die derzeit in der Welt und in Deutschland zu beobachten sind. Allerdings machten die Mitglieder der FI anlässlich ihrer Jahreshauptversammlung in der Alten Amtmannei deutlich, dass sie die Herausforderungen der Zeit annehmen und nicht resignieren werden.

Ingeborg Bispinck-Weigand stellte das Jahresprogramm vor: Neu ist, dass die FI – anders als in den Vorjahren – viel Platz in ihrem Terminkalender lassen will, um auf aktuelle politische Entwicklungen reagieren zu können. Diese sollen jeweils montags, wenn die FI ihren wöchentlichen Treff in der Alten Amtmannei hat, diskutiert werden können. Dennoch wurden Schwerpunkte der politischen Arbeit beschlossen. Zurzeit beschäftigt sich die FI mit der Atomkraft- und Energiepolitik – im Blick dabei die Jahrestage der Atomkatastrophen von Fukushima und Tschernobyl. Im Mai und Juni stehen die Kriege im Nahen und Mittleren Osten auf der Agenda. Und vor der Sommerpause möchte sich die Friedensinitiative mit der nationalen und internationalen Finanz- und Wirtschaftspolitik sowie deren Auswirkungen in der Welt beschäftigten.

Im Herbst stehen noch mal die Krisen- und Kriegsgebiete im Nahen und Mittleren Osten auf dem Programm. Eingeladen werden soll der Experte Clemens Ronnefeldt , der wie kein anderer Perspektiven für diese Region aufzeigen kann. Zum Ende des Jahres stehen wieder die Novembertage an, die zusammen mit Bürgermeisterin Manuela Mahnke organisiert werden.

Mit Optimismus sehen die FI-Mitglieder die Herausforderungen, die durch die Flüchtlingssituation entstanden sind. Marion Rosué-Beckers: „Das ist eine Mammutaufgabe. Und sie birgt Gefahren der Spaltung der Gesellschaft in sich. Aber wir sind mit der Kanzlerin einer Meinung: Wir schaffen das!“

Zu Beginn der Jahreshauptversammlung stellte Robert Hülsbusch mit einem Diavortrag die vielfältigen Aktivitäten der FI im Jahr 2015 vor. Zu zahlreichen Veranstaltungen und Aktivitäten seien viele Nottulner Bürger gekommen. Das zeige: Friedensarbeit und Friedenspolitik haben in Nottuln einen großen Stellenwert. Robert Hülsbusch: „Ein echter Schatz in schwierigen Zeiten, auf den wir stolz sein können und der uns optimistisch stimmen kann.“ Von über 60 Vereinsmitgliedern wird die FI dabei unterstützt.

Zum Ende der Versammlung wählten die FI-Mitglieder Jürgen Hilgers-Silberberg für die nächsten zwei Jahre zu ihrem neuen Vorsitzenden. Zweite Vorsitzende wurde Ingeborg Bis­pinck-Weigand. Geschäftsführer Norbert Wienke und Pressereferent Robert Hülsbusch wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Zu ihren wöchentlichen Treffen am Montag um 19.30 Uhr lädt die FI alle Interessierten in die Alte Amtmannei ein. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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